München und Umgebung |
Feldmoching, Hasenbergl, Lerchenau, Fasanerie, Olympiadorf, Milbertshofen, Am Hart, Harthof, Freimann, Oberschleißheim, Unterschleißheim, Garching, Eching, Neufahrn, Hallbergmoos, Fahrenzhausen, Haimhausen |
Bogenhausen, Oberföhring, Denning, Daglfing, Johanneskirchen, Zamdorf, Arabellapark, Riem, Messestadt, Unterföhring |
Ismaning, Kirchheim-Heimstetten, Aschheim-Dornach, Feldkirchen |
Au, Berg am Laim, Giesing, Haidhausen |
Moosach, Hartmannshofen, Borstei und Olympia-Pressestadt |
Schwabing, Alte Heide, Biederstein, Ackermannbogen, Parkstadt Schwabing |
Zentrum, Lehel, Isarvorstadt, Ludwigsvorstadt, Theresienwiese |
Kirchseeon, Oberhaching, Hohenbrunn, Unterhaching, Perlach, Giesing, Zorneding, Brunnthal, Ramersdorf, Deisenhofen, Holzkirchen, Putzbrunn, Ottobrunn, Zorneding, Neubiberg, Trudering, Haar, Sauerlach, Grasbrunn, Taufkirchen |
Ebersberg, Anzing, Aßling, Baiern, Bruck, Egmating, Emmering, Forstinning, Frauenneuharting, Glonn, Grafing, Hohenlinden, Kirchseeon, Markt Schwaben, Moosach, Oberpframmern, Pliening, Poing, Steinhöring, Vaterstetten, Zorneding |
Erding, Dorfen, Markt Isen, Bockhorn, Finsing, Forstern, Fraunberg, Lengdorf, Moosinning, St. Wolfgang, Taufkirchen, Berglern, Langenpreising, Markt Wartenberg, Buch am Buchrain, Pastetten, Eitting, Oberding, Hohenpolding, Inning am Holz, Kirchberg, Steinkirchen, Neuching, Ottenhofen, Walpertskirchen und Wörth. |
Harlaching, Giesing, Geiselgasteig, Grünwald |
Garching |
Ottobunn |
Oberschleissheim |
Unterhaching |
TSV 1860 München (Fußball) |
EHC München (Eishockey) |
Generali Haching (Volleyball) |
Münchener Auto-Forum |
Einkaufszentrum Neuperlach |
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Aktuelles - 12.02.2009 SamstagsBlatt
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München - „Da schau her“
Albrecht Ackerland über den Valentinstag
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Wunderbar darüber aufregen könnte man sich über diese von Industrie und Handel installierten Tage, die nur dazu dienen, das Geschäft anzukurbeln. Muttertag zum Beispiel oder eben der heutige Valentinstag.
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Halloween statt Allerheiligen. Christmas samt Weihnachtsmann statt Kripperl,
staade Zeit und Christkindl. Langsam auch Thanksgiving mit Pute statt Erntedankgottesdienst
mit Weihbischof. Wenigstens den Fasching lassen sie uns noch. Zum Heulen
aber ist es, dass kein Mensch mehr Mariä Lichtmess feiert und die ganze
Fastenzeit auf Knien durchs Leben rutscht, dass am Karfreitag munter Schinken
aufs Brot gelegt wird und kein Mensch mehr an Fronleichnam eine weiße Scheibe
namens Hostie anbetet. Sogar der heilige Vater Ratzinger wird neuerdings
kritisiert, bloß weil der nächste Mann nach Gott das 15. Jahrhundert wieder
haben will.
Das alles ist freilich ein großer Schmarrn – also die Aufregerei über die
gute alte Zeit, die nicht mehr da sein will, und die neuen Bräuche aus dem
bösen Land. Das Gleiche gilt für die große Geschäftemacherei. Zwar darf,
ja muss, man sich auch in Zeiten von Konjunkturpaket und Krise gegen Konsumterror
wehren. Schließlich aber bleibt es jedem selbst überlassen, ob er bei etwas
mitmacht und mitkauft, weil er einen Spaß dran hat – oder sich eben verweigert.
Die Menschen, die Bräuche, die Sprache haben sich schon immer verändert.
Zum Glück. Und wenn ein Valentinstag es schafft, dass die Menschen sich
gegenseitig eine Freude machen und zumindest so tun, als würden sie sich
lieben, dann ist das ausgesprochen schön. Ich werde übrigens jeder halbwegs
Hübschen – und den Greisligen sowieso – heute einen Handkuss anbieten. Jede
Frau ist es wert, geschätzt zu werden. Gleiches, meine Damen, erwarte ich
auch von Ihnen. Und übrigens: Der Valentinstag geht zurück auf den Bischof
Valentin von Terni, ein guter Mann, der im dritten Jahrhundert in Italien
Verliebte vermählt haben soll – trotz des Verbots vom römischen Kaiser Claudius
dem Zweiten. Danach hat er seinen Klienten gleich noch Blumen aus seinem
Garten geschenkt. Ich wünsche Ihnen heute und fürs ganze Leben: Liebe und
Blumen. Schön, dass wir uns haben.
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