Eine 45-jährige Frau kam am 4. Februar zusammen mit ihrer neunjährigen Tochter mit Symptomen einer lebensbedrohlichen Kohlenmonoxidvergiftung in ein Rosenheimer Krankenhaus. Grund dafür war vermutlich ein Defekt an der Heizungsanlage in der Wohnung der beiden. Ein Rettungswagen brachte daraufhin Mutter und Tochter in die ständig besetzte Druckkammer der Ramersdorfer Feuerwache.
In Begleitung eines Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr und eines Toxikologen des Klinikums Rechts der Isar wurden beide in der Druckkammer für etwa drei Stunden geschleust.
Dies geschieht, um das lebensbedrohliche Kohlenmonoxid aus dem Körper zu bekommen und damit neurologische Spätfolgen der Kohlenmonoxidvergiftung zu bekämpfen. Nach einem eintägigem Krankenhausaufenthalt und einer abschließenden Untersuchung konnten die 45-Jährige und ihre Tochter bereits wieder nach Hause entlassen werden.