In zeitlicher Nähe zu Mozarts Geburtstag am 27. Januar führt die Taschenphilharmonie am Sonntag, 18. Januar, zwei Meisterwerke des Komponisten auf, die so gut wie nie im Konzertsaal zu hören sind: Zwei Stücke für die Orgelwalze, ein inzwischen »ausgestorbenes« Musikinstrument. Beginn ist um 18.30 Uhr in der Allerheiligen Hofkirche.
Als Kontrast stellen die Musiker und ihr Dirigent Peter Stangel Arnold Schönbergs »Sechs kleine Klavierstücke op. 19« vor als Erstaufführung in einer Fassung für Kammerorchester. Nach der Pause erklingt Mozarts »Jeunehomme«-Klavierkonzert, KV 271. Das Besondere an der Aufführung ist, dass Christoph Hammer, in München unter anderem als Leiter der Neuen Hofkapelle bekannt, auf einem Hammerflügel spielt, jenem Instrument, für das Mozart seine Konzerte tatsächlich geschrieben hat.