Am Donnerstag, 27. November, veranstaltet die Katholische Jugendfürsorge, ein anerkannter Betreuungsverein, einen Informationsabend unter dem Titel: »Vorsorge treffen, falls ich einmal nicht mehr selbst entscheiden kann.« Vorgestellt werden die Möglichkeiten, die ihnen Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung bieten.
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr, in der Lessingstraße 8, sie ist kostenlos und offen für alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Vorsorge zu treffen, für den Fall eigener Hilflosigkeit. Zum Beispiel kann durch eine Vollmacht eine vom Vormundschaftsgericht angeordnete Betreuung vermieden werden, oder in einer Betreuungsverfügung können für den Betreuer und das Vormundschaftsgericht verbindliche Wünsche für den Fall einer Betreuung festgehalten werden.
Selbst unter Ehegatten empfiehlt es sich Vorsorgeverfügungen zu erstellen, denn in Deutschland gibt es kein gesetzliches Vertretungsrecht unter Eheleuten. In einer Patientverfügung können Behandlungswünsche für die letzte Phase des Lebens festgelegt werden. Die Besucher erhalten Informationsmaterial und Informationen wie sie für sich Vorsorge treffen können, damit sie im Bedarfsfall auch die gesetzliche Vertretung erhalten, die ihren Vorstellungen entspricht. Rückfragen werden unter der Telefonnummer 54 42 31 41 geklärt.