Die Polizei sucht die Passanten, die einem Polizeibeamten zur Hilfe kamen, der auf dem Weg zur Arbeit angegriffen worden war. Der 37-jährige Polizeibeamter wurde am Freitag, 15. August, gegen 5.30 Uhr, am U-Bahnhof Sendlinger Tor auf drei Personen aufmerksam, die sich gegenseitig schubsten und laut herumgrölten.
Nachdem der Beamte die Personen zur Ruhe ermahnt hatte, griffen sie ihn zunächst verbal und nach dem Verlassen des Untergeschosses auch tätlich an. Zwei der Männer schlugen ihm zunächst ins Gesicht und stießen ihn zu Boden. Anschließend verspürte er einen Tritt gegen sein Schienbein. Letztendlich konnte der Polizist aufstehen und den Angriff der beiden Täter mit seinem Pfefferspray abwehren.
Zwei Passanten, die auf die Auseinandersetzung aufmerksam geworden waren, kamen dem Beamten zu Hilfe.
Diese beiden Passanten verließen jedoch anschließend den Tatort, so dass ihre Identität nicht feststeht. Die beiden Helfer sind jedoch
wichtige Zeugen der Auseinandersetzung und werden deshalb gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, Telefonnummer 5 51 72-4 23, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Der Polizeibeamte wurde durch die Schläge der Täter auch schwerer verletzt als anfangs angenommen wurde. Neben einem großen Hämatom an seinem Schienbein erlitt er auch eine Knöchelverletzung, die operiert werden musste.