Mit dem Bildhauer Hack und der Malerin Zech stellt das Kallmann-Museum zwei Künstler vor, deren Arbeiten trotz traditioneller Werkstoffe wie Holz, Leinwand, Papier und Farbe erfrischend und innovativ wirken. Klaus Hack ist Bildhauer im wahrsten Sinne des Wortes: Monolithische Baumstämme sind die Ausgangsbasis für seine Skulpturen.
Mit Motorsäge, Axt und Stecheisen gestaltet er Objekte, die Figürlichkeit und Abstraktion zu Kunstwerken von archaischer Kraft vereinigen. Expressive Übersteigerung steht neben klar Konstruiertem, urtümlich Derbes neben filigranen Gitterstrukturen.
Menschenähnliche Kunstwesen verbinden sich mit Objekten wie Tischen, Stühlen oder Trichtern. Werkzeugspuren aus dem Entstehungsprozess bleiben sichtbar und steigern den Eindruck des Ursprünlichen.
Vitales Rot und leuchtendes Weiß im Kontrast zu sattem Schwarz Festliche Farben, körperhafte Strukturen und eine fantasievolle Formensprache machen Sati Zechs Bilder zu einem Genuss für Auge und Geist. Doch nichts liegt ihr ferner als die Verführung des Auges durch reine Ästhetik.
Ihre farbintensiven Malereien und Zeichnungen stehen im Kontrast zum plastischen, kollagierten Bildgrund, der roh und wie zufällig zusammengefügt wirkt.