Veröffentlicht am 06.05.2008 00:00

Lerchenau · Wo Tradition gelebt wird

Kein Job für Weicheier: Die Männer vom Lerchenauer Trachtenverein Edelweiß Stamm beim Aufstellen des Maibaums vor hunderten von Zuschauern.	 (Fotos: wei)
Kein Job für Weicheier: Die Männer vom Lerchenauer Trachtenverein Edelweiß Stamm beim Aufstellen des Maibaums vor hunderten von Zuschauern. (Fotos: wei)
Kein Job für Weicheier: Die Männer vom Lerchenauer Trachtenverein Edelweiß Stamm beim Aufstellen des Maibaums vor hunderten von Zuschauern. (Fotos: wei)
Kein Job für Weicheier: Die Männer vom Lerchenauer Trachtenverein Edelweiß Stamm beim Aufstellen des Maibaums vor hunderten von Zuschauern. (Fotos: wei)
Kein Job für Weicheier: Die Männer vom Lerchenauer Trachtenverein Edelweiß Stamm beim Aufstellen des Maibaums vor hunderten von Zuschauern. (Fotos: wei)

Dass in der Lerchenau füher wie heute großer Wert auf Tradition gelegt wird, zeigte sich am Freitag, 2. Mai. Die Grundschule an der Waldmeisterstraße stellte, in Zusammenarbeit mit dem Trachtenverein Edelweiß Stamm, den vierten Maibaum der Schulgeschichte auf.

Der Andrang auf das Schulgelände war enorm. Zahlreiche Kinder, viele von ihnen in Tracht, kamen mit ihren Eltern um das Aufstellen des neuen Maibaums zu bestaunen. Rektorin Claudia Frey begrüßte alle Anwesenden mit einem bayerischen Gedicht. Hierbei hob sie in schönster Mundart das Engagement des Trachtenvereins und die Pflege des Brauchtums in der Lerchenau hervor. Anschließend zeigten die Trachtler, dass ihnen das Maibaumaufstellen mittlerweile ins Blut übergegangen ist. Später präsentierten die Grundschüler bayerische Volkstänze.

Die Maibaumtradition in der Waldmeisterschule besteht mittlerweile seit zehn Jahren. Dies hat sich auch bei Dieben herumgesprochen. Eine Handvoll Gauner, allesamt ehemalige Schüler der Waldmeisterschule, schlichen sich in der Nacht zum 2. Mai auf das Schulgelände. Beim Aufeinandertreffen mit der Maibaumwacht, die aus Lehrern, Eltern und Schülern bestand, ratschten die Halodris jedoch so ausgiebig, bis sie ihr eingentliches Vorhaben verwarfen. Andreas Weiß

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