Veröffentlicht am 27.02.2008 00:00

Oberföhring · Brandstiftung

Hätten die beiden Hausbewohner nicht zufällig gegen 20 Uhr, am 20. Februar, ihr Wohnhaus in der Lohengrinstraße verlassen, es hätte böse enden können. Der 45-Jährige und dessen Sohn bemerkten, dass es im Eingangsbereich des Wohnhauses nach Feuer riecht. Um herauszufinden, woher der Geruch genau kommt, öffneten sie die Kellertür. Sofort kam ihnen eine starke Rauchwolke entgegen.

Dabei erlitten beide eine leichte Rauchgasvergiftung und mussten im Krankenhaus ambulant behandelt werden.

Der Brandfahnder der Münchner Kripo hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

Nach ersten Feststellungen ist in einem der Kellerabteile des vierstöckigen Mietshauses vorsätzlich Feuer gelegt worden.

Ein Kellerabteil ist gänzlich ausgebrannt, zwei weitere wurden leicht beschädigt. Der Kellerbereich wurde stark verrußt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 70.000 Euro geschätzt.

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