Veröffentlicht am 16.01.2008 00:00

Zentrum · Ganz schön dreist

Am Freitag, 11. Januar, gegen 8.15 Uhr, fiel ein 31-jähriger Pole in der Münchner U-Bahn Taschendiebfahndern des Polizeipräsidiums München auf. Der Mann hatte an der Haltestelle Sendlinger Tor versucht, einer bislang unbekannten Frau die Handtasche zu öffnen, war jedoch daran gescheitert, als er die Geldbörse herausziehen wollte.

Danach wurde die Observation des Mannes aufgenommen. An der Haltestelle Marienplatz mischte sich der Pole unter die Menschentrauben, die dort im morgendlichen Berufsverkehr in die U-Bahn steigen wollten. Hier konnte beobachtet werden, wie sich der Mann an einen Rucksack einer Frau heranmachte, bereits den Reißverschluss des Rucksackes geöffnet hatte, aber schließlich ebenfalls scheiterte, weil seine Besitzerin gerade in die U-Bahn einstieg.

Nachdem die Fahnder am U-Bahnhof Odeonsplatz einen weiteren Diebstahlsversuch beobachtet hatten, als der Pole erneut einen Rucksack einer Frau öffnen wollte, wurde er festgenommen. Der Mann hatte einen größeren Geldbetrag in verschiedenen Währungen bei sich. Der 31-Jährige gab schließlich die beobachteten Taschendiebstähle zu. Aufgrund seines Erscheinungsbildes ist davon auszugehen, dass es sich bei ihm um einen professionellen Taschendieb handelt. Gegen ihn wurde vom Ermittlungsrichter des Polizeipräsidiums München Haftbefehl erlassen.

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