Veröffentlicht am 04.10.2007 00:00

Altstadt - Absturz nach Wiesn

Über zwölf Stunden musste der 27-Jährige in dem 60 auf 40 Zentimeter schmalen Kamin ausharren. Die Feuerwehr barg den Mann, der „nur“ Hautabschürfungen erlitt.  (Foto: Feuerwehr)
Über zwölf Stunden musste der 27-Jährige in dem 60 auf 40 Zentimeter schmalen Kamin ausharren. Die Feuerwehr barg den Mann, der „nur“ Hautabschürfungen erlitt. (Foto: Feuerwehr)
Über zwölf Stunden musste der 27-Jährige in dem 60 auf 40 Zentimeter schmalen Kamin ausharren. Die Feuerwehr barg den Mann, der „nur“ Hautabschürfungen erlitt. (Foto: Feuerwehr)
Über zwölf Stunden musste der 27-Jährige in dem 60 auf 40 Zentimeter schmalen Kamin ausharren. Die Feuerwehr barg den Mann, der „nur“ Hautabschürfungen erlitt. (Foto: Feuerwehr)
Über zwölf Stunden musste der 27-Jährige in dem 60 auf 40 Zentimeter schmalen Kamin ausharren. Die Feuerwehr barg den Mann, der „nur“ Hautabschürfungen erlitt. (Foto: Feuerwehr)

Altstadt - Ziemlich einmalig dürfte der Einsatz der Feuerwehr und Polizei vergangenen Donnerstag, 27. September, im Zentrum gewesen sein. Um den weiten Weg von der Wiesn in seine Heimatortschaft im Münchner Osten zu vermeiden, beschloss ein 27-Jähriger Donnerstagfrüh bei Freunden zu übernachten. Er versuchte in deren Dachgeschosswohnung im Tal einzusteigen und landete dabei in einem stillgelegten Kamin mit einem Schachtmaß von 60 auf 40 Zentimetern.

Der Mann dachte, dass es sich um eine Mauer handelte. Wie durch ein Wunder blieb der Mann bei seinem Sturz fast unverletzt, er trug Abschürfungen und blaue Flecken davon. Nach der Bergung wurde er vorsorglich mit einem Rettungshubschrauber in ein Münchner Krankenhaus transportiert.

Angestellte eines Hotels hatten Donnerstagmittag leise Hilferufe vernommen, konnten sie aber nicht lokalisieren. Der Hausmeister des Hotels entdeckte dann im Kaminschacht neben seiner Dienstwohnung den 27-jährigen Mann. Alarmierte Rettungskräfte der Berufsfeuerwehr München gelang es in einer aufwendigen Aktion den Mann mittels einer Bergungsschlinge aus dem Kamin zu befreien. Die Männer der Höhenrettung mussten dazu den 27-jährigen aus fast 28 Meter Tiefe bergen.

Der 27-Jährige bleibt derzeit noch zur Beobachtung im Krankenhaus. Er hat sein Abenteuer nach erster ärztlicher Begutachtung gut überstanden. ms

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