Veröffentlicht am 01.08.2007 00:00

Hasenbergl · »Ein anderes Lebensgefühl«

»Fleißige Handwerker« – hier die kleinen Architekten: Bei der KiTZ-Einweihung ließen die Kinder die Baustelle noch einmal Revue passieren.  (Foto: gf)
»Fleißige Handwerker« – hier die kleinen Architekten: Bei der KiTZ-Einweihung ließen die Kinder die Baustelle noch einmal Revue passieren. (Foto: gf)
»Fleißige Handwerker« – hier die kleinen Architekten: Bei der KiTZ-Einweihung ließen die Kinder die Baustelle noch einmal Revue passieren. (Foto: gf)
»Fleißige Handwerker« – hier die kleinen Architekten: Bei der KiTZ-Einweihung ließen die Kinder die Baustelle noch einmal Revue passieren. (Foto: gf)
»Fleißige Handwerker« – hier die kleinen Architekten: Bei der KiTZ-Einweihung ließen die Kinder die Baustelle noch einmal Revue passieren. (Foto: gf)

Das AWO-Kindertageszentrum im AWO-Zentrum an der Stösserstraße besteht bereits seit über zehn Jahren. Jetzt wurde das »KiTZ« jedoch um einige Räume erweitert. Am 19. Juli fand die feierliche Einweihung des neu gestalteten Tageszentrums im Hasenbergl statt.

Bereits 2005 fiel die Entscheidung, das KiTZ zu erweitern. Dort wo einst hauseigene Schwimmbecken installiert waren – sie waren sanierungsbedürftig und wurden daher ohnehin nicht mehr genutzt – finden jetzt das KiTZ und die erweiterte Familienarbeit dringend benötigte neue Räume.

Noch ist nicht alles eingerichtet, »aber es soll hier auch ein richtiger Treffpunkt für die Eltern entstehen«, sagte Ulrike Weingut von der erweiterten Familienarbeit am Rande der Eröffnung. In lockerer Atmosphäre, beim Kochen oder gemeinsamen Kaffeekränzchen, haben hier Eltern nicht nur Gelegenheit zum Austausch sondern erhalten auch fachliche Hilfe und Tipps bei Fragen und Problemen zur Erziehung. Dabei werden die pädagogischen Inhalte aus der Kinderbetreuung auch mit den Inhalten der Elternarbeit vernetzt. Weingut: »Die Kinder lernen etwas Neues und die Eltern lernen parallel dazu, wie sie das Gelernte im häuslichen Alltag aufgreifen und fördern können.«

Eine schlichte Vernetzung, die Sinn macht, meinte auch Stadtrat Dr. Rainer Bauer bei seiner Laudatio zur KiTZ-Einweihung und brachte das Ergebnis am Rande in deutlichen Worten auf den Punkt: »Das vermittelt einfach ein anderes Lebensgefühl: Die Kinder, die hier rauskommen, die können später Deutsch und schlagen den richtigen Kurs in Richtung Schule und später für die Ausbildung schon jetzt ein.« Vor allem mit Blick auf das akute Problem der Jugendarbeitslosigkeit, das gerade im Hasenbergl jüngst für Diskussionsstoff sorgte (wir berichteten), sei das neue große KiTZ »der richtige Weg«, so Bauer.

Ein kostspieliger obendrein. Rund 625.000 Euro verschlang der Umbau. Etwa die Hälfte kam aus regionalen und kommunalen Fördermitteln (allein 222.000 Euro aus dem Fördertopf »Soziale Stadt«), 300.000 Euro zahlte die AWO selbst.

Dafür sei in der Stösserstraße jedoch ein regelrecht modellhaftes Projekt entstanden, so AWO-Geschäftsführer Jürgen Salzhuber. Denn durch die Angliederung der offenen Elternarbeit an das Kindertageszentrum direkt in einem Gebäude mit dem AWO-Seniorenwohnheim »ist hier ein echtes Mehrgenerationen-Projekt entstanden«.

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