Veröffentlicht am 17.01.2007 00:00

Giftköder in Moosach entdeckt

So sehen die Köder aus, von denen die Polizei annimmt, sie seien vergiftet.	  (Foto: Polizei)
So sehen die Köder aus, von denen die Polizei annimmt, sie seien vergiftet. (Foto: Polizei)
So sehen die Köder aus, von denen die Polizei annimmt, sie seien vergiftet. (Foto: Polizei)
So sehen die Köder aus, von denen die Polizei annimmt, sie seien vergiftet. (Foto: Polizei)
So sehen die Köder aus, von denen die Polizei annimmt, sie seien vergiftet. (Foto: Polizei)

In Moosach sind am Montag, 15. Januar, laut Mitteilung der Polizei mutmaßliche Giftköder gefunden worden. Zwischen 8 und 8.30 Uhr haben zwei Personen in der Grünanlage südlich der Max-Born-Straße, auf Höhe der Donaustaufer- und Wichertstraße unabhängig voneinander insgesamt vier präparierte Wurststücke gefunden.

Die Polizei geht davon aus, dass es sich dabei um vorsätzlich ausgelegte Köder handelt, mit dem Hunde vergiftet werden sollten.

Es handelt sich um drei bis vier Zentimeter dicke Stücke einer Fleischwurst mit orangefarbener Haut. Die Wurststücke wurden in der Mitte mit kleinen Plastikbeuteln oder Pergamentpapier präpariert. Darin befand sich ein weißes Granulat. Eine toxikologische Untersuchung im Institut für Rechtsmedizin soll nun Klarheit darüber bringen, ob die Wurststücke tatsächlich vergiftet waren.

Bislang sei kein Fall bekannt, dass ein Hund einen derartigen Köder gefressen haben könnte. Am Nachmittag lief eine groß angelegte Suche nach weiteren Giftködern.

Die Polizei bittet Hundehalter, ihre Hunde in der Grünanlage bei der Max-Born-Straße nur an der Leine zu führen. Wer verdächtige Wahrnehmungen macht, wird gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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