Veröffentlicht am 20.04.2006 00:00

München - Warnstreik der Metaller

Entschlossene  (Foto: Beim Warnstreik am Mittwoch ließ die IG Metall im Münchner Norden ihre Muskeln spielen.)
Entschlossene (Foto: Beim Warnstreik am Mittwoch ließ die IG Metall im Münchner Norden ihre Muskeln spielen.)
Entschlossene (Foto: Beim Warnstreik am Mittwoch ließ die IG Metall im Münchner Norden ihre Muskeln spielen.)
Entschlossene (Foto: Beim Warnstreik am Mittwoch ließ die IG Metall im Münchner Norden ihre Muskeln spielen.)
Entschlossene (Foto: Beim Warnstreik am Mittwoch ließ die IG Metall im Münchner Norden ihre Muskeln spielen.)

Münchner Norden – Tausende BMW-Beschäftigte demonstrierten am Mittwoch, 19. April, für ihre Forderung nach fünf Prozent mehr Einkommen. Der Protestzug startete Werktor 5 in der Riesenfeldstraße und zog über den Anhalter Platz, wo weitere Arbeiter von BLW, Hurth, Knorr-Bremse und KMPT dazustießen, über die Moosacher Straße in die Lerchenauer Straße.

Gut drei Stunden dauerte der Warnstreik. Über eine Stunde machten die Gewerkschaftsvertreter Horst Lischka, Harald Flassbeck, Hans Haumer und Manfred Schoch auf der Kundgebung in der Lerchenauer Straße ihrem Ärger Luft. Doch auch wenn die Arbeiter auf ihrer Kundgebung Entschlossenheit zum Arbeitskampf demonstrierten – von der Fünf-Prozent-Forderung sind die IG-Metall-Vertreter in den Tarifverhandlungen bereits am Nachmittag erstmals offiziell abgerückt. Trotzdem scheint eine schnelle Einigung nicht in Sicht und alle Zeichen deuten auf einen Arbeitskampf der Metaller hin.

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