Veröffentlicht am 09.02.2006 00:00

München – Pop aus dem Kloster

Die Gruselstimmung gehört zur Show.  (Foto: VA)
Die Gruselstimmung gehört zur Show. (Foto: VA)
Die Gruselstimmung gehört zur Show. (Foto: VA)
Die Gruselstimmung gehört zur Show. (Foto: VA)
Die Gruselstimmung gehört zur Show. (Foto: VA)

München – In kühlen Klosterhallen und schattigen Betgängen lustwandelte Frank Peterson immer schon gern. Eine folgenreiche Passion, wie sich inzwischen heraus stellte. „Ich besuchte vor etlichen Jahren das Kloster Escorial in Spanien. Dabei trug ich einen Walkman und hörte Rockmusik, aber irgendwie mischten sich ungewöhnliche Klänge dazu.“ Im nächsten Saal sang ein Mönchschor gregorianische Lieder. Seither ist der Produzent Entdecker und Erfinder zugleich.

Als Produzent ist Peterson am 6. Juni wieder in München vertreten, wenn sein Projekt „Gregorian“, das damals im spanischen Kloster in Petersons Kopf entstand, in der Philharmonie zu Gast ist.

Mit weltweit über drei Millionen verkauften Tonträgern gehört Gregorian zu einem der erfolgreichsten Projekte dieser Art. Veröffentlichungen von fünf erfolgreichen Alben und vier DVDs, sowie unzählige ausverkaufte Tourneen und über zwanzig Gold- und Platinauszeichnungen haben die zehn gregorianischen Mönche bislang erreicht.

Einen solchen Erfolg erreicht man nicht im Handumdrehen. Das Publikum weiß seit Jahren die Arbeit von Produzent und Sängern zu schätzen, deswegen ist auch in München mit vollen Rängen in der Philharmonie zu rechnen. Eintrittskarten sind jetzt zum Preis von 35 bis 45 Euro (plus Gebühr) an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

north