Verfilmt mit Liesl Karlstadt und Karl Valentin, inszeniert am Wiener Burgtheater, und ab Freitag, 4. November, in der Au. Mit »Straßenmusik« von Paul Schurek in einer Bearbeitung von Eva Hatzelmann, bietet das Theater in der Au, das dieses Jahr 50-Jähriges feiert, nach längerer Zeit wieder ein Stück in bayerischer Sprache und zugleich eine bayerische Erstaufführung.
Weitere Vorstellungen am 5., 11., 12., 17., 18., 25., 26. November im Theatersaal am Hergottseck, Mariahilfplatz 4; Kartenreservierungen unter Tel. 44 11 84 54.
Die Komödie spielt in der Nachkriegszeit, in der die Menschen schwer eine Arbeit fanden und die Werktage kaum einen Unterschied machten zu den Sonntagen. In einer Kellerwohnung in der Schwanthalerhöhe im Münchner Westend führen die drei Straßenmusikanten Karl Lünk, Emil Spitzeder und Max Dickback mit Marianne Wittmann, die ihnen den Haushalt versorgt, eine eher bescheidene aber funktionierende Wohn- und Lebensgemeinschaft. Karl »geht« mit Marianne. Marianne »liebt« Karl. Die Musikanten träumen von der ganz großen Welt, von großen Konzerthäusern, Applaus, Reichtum und Ansehen.
Die ärmliche Vorstadtidylle wird empfindlich gestört, als sich Karl in die junge Witwe Kathi Hirtreiter verliebt. Alles ändert sich, als Max ein Schmucketui findet ein wertvolles von der Polizei gesuchtes Beutestück. Wird der Traum der Musikanten Wahrheit? Während das Trio seinen Abschied von Hunger und Armut feiert, erfährt Marianne, dass sie schwanger ist. Dem Karl wird die Sache zu mulmig, die »große Freiheit« wankt.