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Deutschlands vielleicht berühmtester Stadtteil taucht in den Medien nicht mehr so oft auf wie früher. Für die Schwabinger Seiten ist er jede Woche ein Thema. Das Kultur- und Kneipenviertel Münchens ist immer noch der Inbegriff des Lebens. Hier gibt es keine Pausen, es geht nur manchmal etwas langsamer. Damit Sie in dem pulsierenden Leben Schwabings nichts verpassen, gibt es die Schwabinger Seiten. Hier steht alles, was rund um die Münchner Freiheit wichtig ist – bis in die Stadtviertel Alte Heide, Biederstein, Ackermannbogen und natürlich die Parkstadt hinein. Was ist hier gerade im Gespräch, worüber regen sich die Schwabinger auf, wofür engagieren sie sich? Das finden Sie in den Schwabinger Seiten, die lokale Stadtteilzeitung. Wer noch nicht in Schwabing wohnt, aber mit dem Gedanken spielt: In den Schwabinger Seiten finden Sie eine Vielzahl an attraktiven und aktuellen Immobilien-Angeboten. Und das ist nur ein Bereich im Kleinanzeigenteil. Noch viel mehr gibt es jeden Mittwoch in Ihrem Briefkasten und natürlich im Internet.
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Schwabing /Freimann · »Harakiri« zum StartschussDr. Axel Berg spricht sich gegen Atom-Rückzug aus
»Schlicht katastrophal« sei das Vorhaben der CDU, bewertete Energiewirtschaftsexperte Berg und sprach sowohl von gesteigerten Risiken eines atomaren Zwischenfalls auch in deutschen Kernkraftwerken als auch von fragwürdigen Signalen auf internationalem Parkett. »Die Vorbildsituation Deutschlands beim Atomausstieg sollte nicht unterschätzt werden.« Der Vorstoß in der Energiepolitik der Rot-Grünen-Bundesregierung habe in fast allen EU-Beitrittsländern eine Debatte ausgelöst, ob nicht auch sie auf erneuerbare Energien und Effizienztechnologien setzen. »Jetzt werden weltweit die Claims für den vielleicht wichtigsten Markt der Zukunft, die erneuerbaren Energien, abgesteckt«, widerspricht Berg auch Unkenrufern aus der Wirtschaft. »Hier gilt es erst recht für die High-Tech-Stadt München, wirtschaftliche Chancen zu nutzen.« Der Atomenergie drohe auf lange Sicht ohnehin ein ähnliches Schicksal wie den fossilen Brennstoffen: »Die Uranvorkommen werden in vier Jahrzehnten erschöpft sein, aber ›Schnelle Brüter‹, die die zwangsläufige Folge für die weitere Produktion von Atomenergie wären, sind bis heute nicht betriebstauglich.« Außerdem sei diese Methode der Brennstoffgewinnung laut Berg zu teuer, wenngleich die Rüstungsindustrie genau daran Interesse haben könnte, denn »über die ›Schnellen Brüter‹ kann atomwaffenfähiges Plutonium produziert werden – Al Kaida und Konsorten lachen sich ins Fäustchen«, spannt Berg den Bogen in Richtung internationale Atom- und Rüstungspolitik. Auch zum Kernthema des aktuellen Wahlkampfs steuerte Berg auf Anfrage einen Beitrag bei: »Es gibt unzählige Münchner Unternehmen, die auf den High-Tech-Zug der erneuerbaren Energien aufgesprungen sind. Sie entwickeln, produzieren und schaffen Arbeit.« Rund 140.000 Arbeitsplätze seien auf diese Art in den vergangenen Jahren geschaffen worden, rechnet Berg vor. gf Weiterlesen
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