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Haidhausen · Nachkriegs-Lyrik-AvantgardeAbend zum 80. Geburtstag von Wolfgang Bächler
Wolfgang Bächler, geboren am 22. März 1925 in Augsburg, war als Student einst jüngstes Gründungsmitglied der »Gruppe 47« und zählte zur jungen literarischen Avantgarde der Nachkriegszeit. Sein erster, 1950 veröffentlichter Lyrik-Band »Die Zisterne« trug ihm viel Lob seitens berühmter Schriftstellerkollegen ein. »Viel echte Lebensinbrunst« anerkannten Thomas Mann und Gottfried Benn schrieb: »Er gehört zu den ganz wenigen neuen Lyrikern, die mich interessieren, an deren Fortkommen ich glaube«. Große Aufmerksamkeit erregte Wolfgang Bächler 1972 mit seiner im Halbschlaf aufgezeichneten Traumprosa »Traumprotokolle«, daneben erschienen u.a. die Lyrikbände »Ausbrechen« (1976), »Nachtleben« (1982), »Ich ging Deiner Lichtspur nach« (1988), der Prosa-Sammelband »Stadtbesetzung« und 1990 der Roman »Einer, der auszog, sich köpfen zu lassen«. Seit 1967 lebt Wolfgang Bächler in München. Im Jahr 1995 übergab er sein persönliches Archiv dem Literaturarchiv der Monacensia, ein intensives Dokument deutscher Literaturgeschichte in Ost und West nach dem 2. Weltkrieg.
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