Die Filme werden dienstags um 19 Uhr in Originalversion gezeigt und jeweils von einem fachkundigen Experten eingeführt. Der letzte Teil folgt am Dienstag, 15. Februar, um 19 Uhr, mit dem Film »Amistad« von Steven Spielberg, mit Morgan Freeman, Nigel Hawthorne, Anthony Hopkins. Auf dem Sklavenschiff »Amistad« kommt es im Jahr 1839 zu einer Meuterei. Den Rebellen droht die Todesstrafe in einem Land, dessen offizielle Politik die Sklaverei noch befürwortet.
Es entbrennt ein bitterer Gerichtsstreit zwischen Gegnern und Anhängern der Sklaverei, der alsbald zur Farce ausartet. Es bedarf schließlich des Plädoyers des Ex-Präsidenten Adams, um den Obersten Gerichtshof zu überzeugen. In seinem bestechend fotografierten Epos deckt Steven Spielberg ein lange vergessenes, dunkles Kapitel der US-Geschichte auf, das indirekt den Ausbruch des Bürgerkrieges zur Folge hatte. Weitestgehend in Form eines Gerichtssaalthrillers erzählt, thematisiert der mit Stars gepickte Film die Unmenschlichkeit der Sklaverei, die Fehlbarkeit der Justiz und die Unantastbarkeit der Würde.
Die Einführung hält Prof. Dr. Michael Wala, Historicum Geschichte Nordamerikas, Ruhr-Universität Bochum.