Veröffentlicht am 04.01.2005 00:00

Portraits und Tierbilder

Noch bis zum 13. Februar sind nach längerer Pause wieder Ölbilder, Zeichnungen und Pastelle des Malers Hans Jürgen Kallmann (1908–1991) in allen Räumen des Kallmann-Museums, Schloßstraße 33, ausgestellt. Es werden Portraits von bekannten Zeitgenossen zu sehen sein, Tierbilder, Interieurs und Landschaften aus allen Schaffensphasen.

Die Bilder Kallmanns sind im Stile des expressiven Realismus gemalt und bestechen durch ihre differenzierte Farbgestaltung und Dynamik.

Als Besonderheit zeigt das Museum zum ersten Mal Federzeichnungen zur Erzählung »Der goldene Topf« von E.T.A. Hoffmann. Die Arbeiten gehören zum Frühwerk Kallmanns. Das Buch mit den Zeichnungen wurde 1948 publiziert. Der Kontrast von feinem Federstrich und dichten, dunklen Schraffuren geben den Zeichnungen eine beeindruckende Kraft und Lebendigkeit. Mit der überbordenden Phantasie, dem Sinn für Skurriles und Dramatik zeigt dieser Zyklus eine neue, wenig bekannte Seite des Malers. Das Museum ist geöffnet von Dienstag bis Sonntag, von 14.30 bis 17 Uhr.

Das Museum ist mit der S 8 von München aus zu erreichen; vom S-Bahnhof Ismaning aus sind es 7 Minuten zu Fuß bis zum Kallmann-Museum. Das Museum liegt im Schlosspark.

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