»Oh Tannenbaum« bei diesem Titel denkt man natürlich sofort an Weihnachten, hat geschmückte Christbäume vor Augen und das entsprechende Lied im Ohr.
Ganz so weit ist es noch nicht, doch ein bisschen weihnachtlich kann einem schon zumute werden, wenn Hermann Eßer zu Beginn seiner Führung im Botanischen Garten am nächsten Sonntag über die Herkunft und Geschichte des Weihnachtsbaums erzählt.
Dann geht es je nach Witterung zur näheren und weiteren Nadelbaum-Verwandtschaft des Tannenbaums in den Garten oder ins Gewächshaus. Dazu zählen neben weiteren Tannenarten z. B. Fichte, Eibe, Wacholder, Kiefer, Lärche und Zeder, Thuja, Mammutbaum, Zypresse sowie die auf der Südhalbkugel beheimateten Araukarien.
Zur entfernteren Verwandtschaft der Nadelbäume zählen die sogenannten Palmfarne, die Cycadeen, denen sogar ein eigenes Seitenhaus (Haus 9) gewidmet ist. Ihnen sollte man, wenn die Führung bei schönem Wetter nur ins Freiland führt, auf alle Fälle anschließend noch einen Besuch abstatten.
Beeindruckende riesige Zapfen, die man sich auf kei-nem Christbaum vorstellen könnte, gibt es dort zu
entdecken. Los gehts am Sonntag, 14. November, 10 Uhr vor dem Gewächshauseingang.