Veröffentlicht am 04.08.2004 00:00

Schwache Leistung

Nach der guten Vorbereitung und angesichts der vielen hoffnungsvollen Neuzugänge herrschte beim FC Ismaning am Samstag vor dem Start der neuen Bayernligasaison großer Optimismus.

Doch die Premiere ging völlig daneben. Das Team von Trainer Tom Sitter verlor das Heimspiel gegen den TSV Aindling sang- und klanglos mit 0:3 (0:2) und war darüber maßlos enttäuscht.

Man war sich auf Ismaninger Seite einig, dass in allen Mannschaftsstellen vieles schief gelaufen ist: Die Abwehr-Viererkette wackelte ständig und die Gäste aus Schwaben hätten bei mehr Konzentration im Abschluss noch höher gewinnen können. Den Gästen reichten einige Ballgewinne im Mittelfeld, um die Ismaninger ein ums andere Mal mit schnellen Kontern in Verlegenheit zu bringen.

So erzielte Nabe mit dem Pausenpfiff nach feinem Dribbling durch drei FCI-Abwehrspieler das 2:0. Auch der folgende Treffer der Gäste ging auf das Konto der Ismaninger Abwehr, die verdächtig viele hochkarätige Chancen zuließ. Eine davon nutzte Michael Miedl zum vorentscheidenden 3:0 (69.). Die Ismaninger wurden in dieser Phase regelrecht vorgeführt. Im Mittelfeld agierten die beiden routinierten Strategen Volker Osswald und Xhevat Murici zu umständlich und zögerlich.

Auch die Sturmspitzen konnten sich kaum in Szene setzen. Neuzugang Michael Nissl wirkte in der höheren Spielklasse überfordert, Christian Kagerer hatte wenigstens zwei Chancen, war aber im Abschluss zu hektisch und unkonzentriert. Auch ein Dreifach-Wechsel zur Pause brachte nicht den erhofften Umschwung. Lediglich ein Kopfball von Matthias Linnemann ans Lattenkreuz vor dem Treffer zum 0:3 fand den Beifall der Zuschauer, die aber ansonsten bei den Ismaningern jegliche Aggressivität vermissten.

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