Veröffentlicht am 22.01.2004 00:00

Edles, weißes Gold

31 internationale Keramiker und junge Talente aus 14 Ländern präsentieren eine Auswahl ihrer Werke, die Bandbreite und Formenvielfalt wenigstens erahnen lassen. Ausgangspunkt der meisten Arbeiten ist dabei der »Gebrauchsgegenstand«, das Gefäß.

Porzellan ist extrem schwierig zu bearbeiten und stellt eine Herausforderung für jeden Keramiker dar.

Erst seit den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts setzen sich immer mehr Gestalter weltweit mit Porzellan auseinander. Vor allem in den letzten Jahren arbeiten immer mehr Keramiker mit diesem Material. Grund genug für die Galerie Handwerk in ihrer ersten Ausstellung des neuen Jahres das Material selbst in den Mittelpunkt zu stellen.

Die ausstellenden Künstler genießen weltweites Ansehen. Der Schweizer Arnold Annen hat mehrere Jahre in Japan verbracht, bevor er nach Arbeitsaufenthalten in Amsterdam und Hamburg in Basel eine eigene Werkstatt gründete. Die dänische Keramikerin Bodil Manz bedient sich bei ihren glatten Zylindern der Gusstechnik und reizt mit ihren farbigen Glasuren die Möglichkeit des Porzellans voll aus. Der Japaner Masamichi Yoshikawa begeistert mit seinen zarten, an Aquarellfarben mahnenden, wässerigen Seladonglasuren und seinen wie Papier gefalteten Formen.

Die Öffnungszeiten der Galerie sind dienstags bis freitags, von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr. An Feiertagen ist geschlossen. Der Eintritt ist frei.

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