Keine Geschichtensammlung hat Generationen von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen begeistert und geprägt wie die Märchen der Brüder Grimm.
Und wahrscheinlich sind Hänsel und Gretel das berühmteste Geschwisterpaar unseres Kulturraums. Derzeit ist der Evergreen der Märchenliteratur in der Schauburg, im Theater der Jugend am Elisabethplatz, zu sehen.
Gereimt leichtjambig, manchmal knittelig und rauh erinnert die Schauburg-Version an mechanische Musikinstrumente, angefangen bei zarten Spieluhren, auf denen sich zerbrechliche Püppchen drehen bis hin zu Drehorgel und Orchestrion. Wer genau hinschaut, wird diese Assoziationen in Bühnenbild und Inszenierung wiederfinden.
Mittendrin im Märchenwald, ausgesetzt und alleingelassen, entdecken Hänsel und Gretel das Knusperhäuschen, geraten in die Fänge der Hexe und schaffen es mit List und Tücke, dieser zu entkommen. Ein bisschen gruselig ist das, aber auch ziemlich komisch und kurios. Es darf gelacht werden in dieser Vorstellung!
Und der Bühnenzauber fängt Kinder ab sechs Jahre und Erwachsene gleichermaßen ein in dieser opulenten, bildgewaltigen Inszenierung. Die Geschichte ist die gleiche geblieben und doch ist alles ein bisschen anders. Wir verlosen 4 Familienpakete für 14. Dezember.
Wer gewinnen möchte, schreibt bis Samstag an: Münchner Wochenanzeiger, Moosacher Str. 56 58, 1. Stock, 80809 München. Stichwort »Hänsel & Gretel«. Absender und Telefonnummer nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.