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Deutschlands vielleicht berühmtester Stadtteil taucht in den Medien nicht mehr so oft auf wie früher. Für die Schwabinger Seiten ist er jede Woche ein Thema. Das Kultur- und Kneipenviertel Münchens ist immer noch der Inbegriff des Lebens. Hier gibt es keine Pausen, es geht nur manchmal etwas langsamer. Damit Sie in dem pulsierenden Leben Schwabings nichts verpassen, gibt es die Schwabinger Seiten. Hier steht alles, was rund um die Münchner Freiheit wichtig ist – bis in die Stadtviertel Alte Heide, Biederstein, Ackermannbogen und natürlich die Parkstadt hinein. Was ist hier gerade im Gespräch, worüber regen sich die Schwabinger auf, wofür engagieren sie sich? Das finden Sie in den Schwabinger Seiten, die lokale Stadtteilzeitung. Wer noch nicht in Schwabing wohnt, aber mit dem Gedanken spielt: In den Schwabinger Seiten finden Sie eine Vielzahl an attraktiven und aktuellen Immobilien-Angeboten. Und das ist nur ein Bereich im Kleinanzeigenteil. Noch viel mehr gibt es jeden Mittwoch in Ihrem Briefkasten und natürlich im Internet.
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Kirchenkino hoch fünfErlöserkirche zeigt Stummfilm »I.N.R.I.« mit Live-Musik-Untermalung fünfmal
»Um an das Bibeljahr 2003 zu erinnern und um die Kirche als einen öffentlichen Raum anzubieten, zeigen wir an fünf verschiedenen Abenden den Stummfilm ›I.N.R.I‹ von Wolfgang Wiener aus dem Jahre 1923 und untermalen diesen jeweils mit einer anderen Musikrichtung«, beschreibt Pfarrer Klaus Gruszlewski das Projekt, das seit gestern bis Sonntag, 9. November, direkt in der Kirche stattfindet. »Am Donnerstag tritt zum Beispiel die hebräische Liedermacherin Nizza Thobi auf, die den christlichen Film musikalisch begleiten wird. Das wird bestimmt sehr spannend«, schwärmt Gruszlewski. Aber auch der Soul-Musiker Ecco Meineke oder DJ FC Shuttle wollen dem Film seine eigene Nuance geben. Vor allem Letzterer soll die jüngere Generation für den alten Film begeistern, indem er an seinen Plattentellern den neuesten Sound erzeugt. »Wir wollen die Leute mit diesem Projekt nicht zurück in die Kirche bringen, das wäre auch nicht möglich, aber vielleicht kommen ja doch einige zu den Vorstellungen, die später dann auch mal einen Gottesdienst besuchen werden«, hofft der Schwabinger Pfarrer. In dem Film »I.N.R.I.« geht es um Jesu Leidensgeschichte bis zur Kreuzigung. »Wolfgang Wiener gilt als der erste existenzialistische Filmemacher überhaupt. Er war der Erste, der mit großen ausdrucksstarken Bildern und Montage- und Schnitttechniken arbeitete«, beschreibt Reinhard Strasser, der »Kino in der Kirche« mitinitiiert hat, und fügt hinzu: »Wir mussten uns schon einen Film aussuchen, der der medial übersättigten Gesellschaft visuell etwas zu bieten hat.« Mit dem Projekt wolle man, so fährt er fort, auch »irgendwie eine Laborsituation herstellen«, denn man zeigt fünfmal den gleichen Film und erzeugt durch unterschiedliche Musikrichtungen unterschiedliche Interpretationen und Reaktionen. Wer sich einen eigenen Eindruck machen will: das ausführliche Programm und weitere Bilder des visuellen Highlights, gibt es im Internet unter der Adresse www.kinoinderkirche.de. Eintrittskarten gibt es zum Preis von 18 Euro bei allen bekannten Vorverkaufsstellen. Weiterlesen
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