Gegen Ende der vielbesuchten Böcklin-Retrospektive mit großer Bilderausstellung in der Neuen Pinakothek wird das Salzburger BellArte-Ensemble einen Konzert-Abend geben, am 15. Mai um 20 Uhr in der Barerstraße 29.
Es erklingen Werke von Sergej Rachmaninow, der sich durch Böcklins mehr ernste Bildwerke zu seinen Kompositionen anregen ließ (»Die Toteninsel«), außerdem Stücke von Richard Strauß und Max Reger, die mehr Stimmungsreflexe zu Landschaftbildern und Böcklins Phantasie darstellen.
Zwischen den Musikstücken werden Anmerkungen und Anekdoten aus Böcklins Schriften und Briefverkehr vorgetragen. Daneben ist noch bis 26. Mai die mit 80 Bildern umfangreichste Schau des Böcklin-Werks (nach Stationen in Basel und Paris) zu seinem 100. Todestag (18271901) zu sehen.
Er war durch Förderung von König Ludwig I., der Stadt München und den zeitgenössischen Malern Franz Lenbach, Hans Thoma und Paul Heyse mit zwei längeren Aufenthalten sehr verbunden. Viele Werke sind auch hier verblieben. sb