Donnerwetter in Mintraching

Mintraching · Theaterstück überzeugte auch heuer auf ganzer Linie

Die Mintrachinger Theatergruppe landete mit »Malefiz Donnerblitz« wieder einen Volltreffer.	Foto: Stefan Dohl

Die Mintrachinger Theatergruppe landete mit »Malefiz Donnerblitz« wieder einen Volltreffer. Foto: Stefan Dohl

Mintraching · »Malefiz Donnerblitz« hieß es heuer gleich 6 mal im Sportheim beim FC Mintraching. Die Theatergruppe des Theatergruppe des Burschenvereins Isarlust hatte sich heuer für den unterhaltsamen ländlichen Schwank von Ralph Wallner entschieden.

Eine gute Wahl – denn sogar die Zusatzvorstellung am Gründonnerstag war restlos ausverkauft. Dies lag natürlich auch wieder an der hervorragenden Leistung der Theatergruppe. Viel besser kann man das Stück von Wallner wohl kaum auf die Bühne bringen: Der Schneider Zwirn – gespielt vom hervorragenden Hans Burglechner – ist nicht zu beneiden. Seine Frau Alma (Renate Fischer) ist an Krankheit verstorben, sein bester freund Wuisler (Markus Pflüger) ist ein Gratler und seiner einzige Tochter Mona (Lisa Buschendorf) hat sich dazu entschieden seinen absoluten Albtraum – den langsamen Bibi (Sebastian Bösl) – zum Schwiegersohn zu machen. Vor der Mutter des Schwiegersohnes – der Fichtbäuerin (Laura Manzinger) mit ihren schrillen Modegeschmack – graut’s dem Schneider nicht minder.

Doch dann bekommt der Zwirn unvorhergesehenen Besuch von den beiden Schwestern Blitz Burgl (Irmi Maurus) und Sonnen Res (Daniela Gerhardt). Die eine ist eher grantig und verschnupft, die andere hat ein äußerst sonniges Gemüt. Sie treffen sich einmal im Jahr, um das Wetter für die kommenden zwölf Monate auszukarteln. Da wird jeder Tag aufgeteilt mit Sonnenschein und Donnergrollen, Morgenrot, graugreisligem Graupelschauer, Nieselnasseln und sogar mit übersüßem Alpenglühn. Schnell entdeckte Zwirn, welche große Macht die beiden Frauen haben. Er entwendet ihnen ihre Zauberkoffer. Er will damit das Wetter so beeinflussen, dass die Verlobung seiner Tochter ins Wasser fällt und das Drama mit vielen Wendungen und Spezialeffekten (Regen, Hagel, Blitz, Sturm und sogar Schnee) nahm seinen amüsanten Lauf.

Man darf schon jetzt gespannt sein, für welches Stück sich die Macher um Irmi Maurus und Stefanie Ertl nächstes Jahr entscheiden werden. red

Artikel vom 03.04.2018
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