Helfer bei Problemen und Unklarheiten

Alexander Deldmann ist der Ansprechpartner für ehrenamtlichen Asyl-Helfer

Markus Feldmann. 	Foto: LRA

Markus Feldmann. Foto: LRA

Ebersberg · Alexander Feldmann ist seit April dieses Jahres Ansprechpartner im Landratsamt für alle, die sich ehrenamtlich für Asylbewerber engagieren. Auch Interessierte, die sich vorstellen können in diesem Bereich ehrenamtlich aktiv zu werden, können sich bei ihm melden.

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Unter Telefon 0 80 92 / 82 35 08 erreicht man Feldmann telefonisch, per E-Mail unter alexander.feldmann@lra-ebe.de Jeden Donnerstag von 15.30 Uhr bis 17 Uhr bietet er im Ebersberger Landratsamt eine offene Sprechstunde für ehrenamtliche Asylhelfer und Interessierte an.

»Von großer Bedeutung für die Zusammenarbeit mit den Helferkreisen sind eine offene Kommunikation und klare Strukturen«, so der Wirtschaftspädagoge, der zuvor an der Universität Bamberg tätig war und sich dort wissenschaftlich mit Themen aus dem Bereich »Asyl« auseinandergesetzt hat. »Gerade weil die derzeitige Flüchtlingssituation ein polarisierendes Thema ist, ist es von Relevanz die engagierten Landkreisbürger für die Hintergründe der Neuzugewanderten zu sensibilisieren«, sagt der 30-Jährige. Deshalb ist ihm der kontinuierliche Dialog wichtig und wünscht er sich, dass er über Probleme oder Unklarheiten direkt informiert wird. Unabhängig von diesem Ge­sprächs­angebot wurden verschiedene andere Kommunikationsmöglichkeiten eingerichtet. Das Dialogforum »Asyl« beispielsweise.

Es hat bereits einmal stattgefunden, soll vierteljährlich im Landratsamt angeboten werden und einen Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren der Flüchtlingsarbeit gewährleisten. Ein anderes Beispiel ist der »Fragebogen zur Erfassung von Problemen und Lösungsansätzen bei der Flüchtlingsbetreuung im Landkreis Ebersberg«, von dem Feldmann hofft, dass ihn noch möglichst viele ehrenamtliche Helfer ausfüllen und an ihn senden. Bisher sind nur etwa siebzig Antworten eingegangen.

»Je mehr engagierte Ehrenamtliche teilnehmen, desto detailreicher und konkreter wird das Bild. So könnte der Fragebogen dazu beitragen, dass Probleme rechtzeitig erkannt und zügig Lösungen gesucht werden können«, erklärt der Ehrenamtskoordinator für den Bereich »Asyl«.

Artikel vom 05.09.2017
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