Medaillensammler aus der Fasanerie

Fasanerie · Ju-Jutsu-Nachwuchsturnier in Burghausen

Waren in Burghausen dabei: Charlotte H., Laurien Zurhake, Alexander Söhn, Charlotte S, Gregor S. (v.l.)	Foto: Verein

Waren in Burghausen dabei: Charlotte H., Laurien Zurhake, Alexander Söhn, Charlotte S, Gregor S. (v.l.) Foto: Verein

Fasanerie · Kürzlich gab es in Burghausen ein Turnier speziell für Jugendliche unter 15 Jahren. Da Jugendturniere nicht häufig stattfinden, organisierte Ju-Jutsu Fighting Spezialist Robert Rogger dieses Turnier, so dass die Jugendlichen die Chance hatten, Erfahrungen zu sammeln.

»Das ist auch genau der Grund, warum drei von unseren Jugendlichen, Gregor, Charlotte H. und Charlotte S. kämpfen wollten. Es ist die Chance par excellence sich selbst zu konfrontieren und herauszufordern« erklärt Helmut Weltmaier, Pressesprecher des FC Fasanerie Nord. Das Turnier war zudem ihr erster Wettbewerb.

Nach 130 Kilometern Fahrt kam die Gruppe in Burghausen an. Dort mussten die drei offiziell gewogen werden, so dass sie in die richtigen Gewichtsklassen eingeordnet werden konnten. Obwohl die Regeln etwas anders waren, als sie es vom Training gewöhnt sind, haben sie sich schnell angepasst und super gekämpft. Es fing im Stand an und endete auf dem Boden. Mit anderem Worten, es ging darum, Würfe richtig anzuwenden und seinen Gegner auf dem Boden entweder zu kontrollieren oder zur Aufgabe zu zwingen.

Um so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln, hatten alle Kinder mindestens vier Kämpfe zu meistern. »Was am Anfang wie ein Nachteil aussah, war am Ende Bestätigung ihrer harten Arbeit und ihres Könnens«, sagt Weltmaier. »Es war nämlich so, dass alle drei die Leichtesten in ihrer Klasse waren.« In Charlottes Klasse war ein Gegner sieben Kilo schwerer und deutlich stärker. Trotzdem brachten alle drei Medaillen mit zu Hause.

Die meisten Kampfkünste sind entwickelt worden, um den Kleineren und Schwächeren die Chance zu geben, Größere und Stärkere mit Technik zur Aufgabe zu zwingen. Technik, nicht Kraft. Und das ist genau das, was die Jugendlichen gezeigt haben: Gregor mit einem schönen Hüftwurf, Charlotte H., das einzige Mädel in ihre Klasse, mit sauberen Guard-Pulls und Cross-Chokes, und Charlotte S., mit Guard-Kontrolle und sogar mit einem Würger, der einen ihrer Gegner zur Aufgabe gezwungen hat.

Ihr Niveau und Fähigkeit die Techniken anzuwenden, mit Blick auf die größeren Gegner, blieb nicht unbemerkt. Robert Rogger kam zu Charlotte H. und gratulierte ihr zu ihrer Leistung. Außerdem war es extrem schön zu sehen, wie stark sie sich gegenseitig unterstützen. Ein starkes Team.

»Wir sind furchtbar stolz, da diese jungen Kämpfer gezeigt haben, was sie darauf haben. Solange man auf seinen eigenen Spielplan vertraut, egal wie groß, aggressiv und stark sein Gegner ist, gewinnt Technik«, heißt es aus der Ju-Jutsu-Abteilung des FC Fasanerie Nord.

Artikel vom 01.08.2017
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