»Gewinn für die Gemeinde«

Grundstein gelegt: Feldkirchner Dreifachsporthalle wächst und gedeiht

Feldkirchens Zweiter Bürgermeister Andreas Janson, Architekt Marcus Vollmann und Stefan Kräutler, Geschäftsführer der Firma Zeiler Bau (von rechts), mit dem Inhalt der Zeitkapsel für den Grundstein der neuen Dreifachsporthalle.     Foto: bs

Feldkirchens Zweiter Bürgermeister Andreas Janson, Architekt Marcus Vollmann und Stefan Kräutler, Geschäftsführer der Firma Zeiler Bau (von rechts), mit dem Inhalt der Zeitkapsel für den Grundstein der neuen Dreifachsporthalle. Foto: bs

Feldkirchen · Sie ist so groß wie 22 Einfamilienhäuser und wird das Sportangebot in Feldkirchen erheblich verbessern: Die Rede ist von der neuen Dreifachsporthalle. Am vergangenen Freitag hat die Gemeinde nach alter Tradition den Grundstein für die Halle gelegt. Fertiggestellt sein soll das rund acht Millionen Euro teure Bauprojekt im Spätsommer 2018.

Exakt elf Wochen nach dem ersten Spatenstich trafen sich Vertreter der Gemeinde, des Landratsamtes, des TSV Feldkirchen, des Architekturbüros, der Baufirma und weitere interessierte Bürger bei strahlendem Sonnenschein erneut an der Olympiastraße. Im ganz im Südwesten des Ortes gelegenen Sportpark ist inzwischen eine »beeindruckende Baugrube« entstanden, wie Andreas Janson (UWV) betonte. Feldkirchens Zweiter Bürgermeister vertrat Rathauschef Werner van der Weck (SPD), der im Urlaub weilte. In der Tat nimmt der Neubau zwar langsam, aber sicher Gestalt an: Die Bodenplatte ist bereits fast fertig, als Nächstes werden die Wände hochgezogen.

»Eine Investition in den Sport ist immer eine lohnende Sache«, meinte Janson. Auf 8,2 Millionen Euro hatte der Feldkirchner Gemeinderat die Kosten beziffert, als er im August 2016 den Beschluss zum Bau der neuen Halle fasste. Sie soll das Freizeitangebot erhöhen und die Trainingsbedingungen für die Sportler des TSV Feldkirchen verbessern. Janson wollte jedoch auch nicht verschweigen, dass durch den Bau der Halle ein Trainingsfeld verloren gegangen ist. Ein weiterer Ausbau des Sportparks sei möglich, erklärte der Zweite Bürgermeister. Im Vordergrund stand am Freitag aber selbstverständlich das neue Gebäude. Die Dreifachhalle sei ein »Gewinn für die Gemeinde«, sagte Janson.

Gläserne Front und Gymnastikräume

Architekt Marcus Vollmann konnte mit einem beeindruckenden Vergleich aufwarten: Die neue Sporthalle habe einen Rauminhalt von etwa 22.000 Kubikmetern – was in etwa 22 Einfamilienhäusern entspricht. Die Raumhöhe in der Halle, die in drei Teilhallen unterteilt werden kann, beträgt mindestens sieben Meter. Errichtet wird auch eine Tribüne für bis zu 200 Personen. Zudem sind im Erdgeschoss drei Gymnastikräume vorgesehen. Optisch dürfte die Sporthalle übrigens weit weniger wuchtig aussehen, als sie tatsächlich ist: Das Gebäude wird vier bis fünf Meter tief ins Erdreich eingegraben. Besonders einladend wirken soll die gläserne Front.

»Die Grundsteinlegung ist ungefähr Halbzeit für ein Bauprojekt«, erklärte Vollmann, bevor er gemeinsam mit Bürgermeister Janson und Stefan Kräutler, dem Geschäftsführer und Inhaber der ausführenden Baufirma Zeiler Bau aus Erding, zur Tat schritt. In die Zeitkapsel kamen neben einigen Münzen und einer Tageszeitung auch die Beschlüsse des Gemeinderats, die Dreifachsporthalle zu errichten. »Das sportliche Leben in Feldkirchen bekommt damit ein neues Fundament«, hatte Andreas Janson zuvor betont. Auf diesem Fundament soll die Sporthalle nun weiter wachsen und gedeihen. Benjamin Schuldt

Artikel vom 07.06.2017
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