1. Spatenstich für 70 Wohnungen der Wohnungsbaugesellschaft Unterhaching

Unterhaching · »Wohnen für alle«

Attraktiv Wohnen zu bezahlbaren Preise, das ist das Ziel der GWU in Unterhaching. 	Foto: ASA-Architekten

Attraktiv Wohnen zu bezahlbaren Preise, das ist das Ziel der GWU in Unterhaching. Foto: ASA-Architekten

Unterhaching · Zum freudigen Anlass schien passenderweise die Sonne strahlend vom Himmel: Am vergangenen Mittwoch lud die Gemeinnützige Wohnungsbausgesellschaft Unterhaching mbH (GWU) zum ersten Spatenstich für eine neue Wohnanlage mit 70 preisgünstigen Mietwohnungen und einem zweigruppigen Kindergarten ein.

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Entstehen wird diese Wohnanlage auf der Stumpfwiese. Nicht nehmen ließen sich diesen freudigen Anlass auch Altbürgermeister Engelbert Kupka, der Anfang der 80er Jahre die Wohnungsbaugesellschaft aus der Taufe hob. Auch die Ehrenbürgerin Marianne Gamperl war beim Spatenstich dabei, sie war die Amtsvorgängerin von GWU-Hauptgeschäftsführer Markus Schwarz. Dieser lobte die vorausschauende Arbeit der beiden GWU-Pioniere. »Zunächst gilt mein Dank Herrn Altbürgermeister Engelbert Kupka, der bereits Anfang der 80er Jahre die Zeichen der Zeit erkannt hat und eine Wohnungsbausgesellschaft gründete, deren Zweck es war den breiten Schichten der Bevölkerung vor allem bezahlbare Mietwohnungen zur Verfügung zu stellen.

Marianne Gamperl habe in 30-jähriger Tätigkeit den Wohnungsbestand auf nahezu 300 Wohnungen in acht Wohnanalgen aufgebaut, würdigte Markus Schwarz die Arbeit seiner Vorgänger. Leider reichen die 70 künftigen GWU-Wohnungen bei weitem nicht, um den Bedarf zu decken, fast 500 Bewerber stünden auf der Liste, so Schwarz. Dennoch sei hier ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung getan. Neuland betritt die Gemeinde mit dem integrierten Bau eines zweigruppigen Kindergartens im Erdgeschoss eines der Gebäude, so Schwarz. Neu an diesem Modell sei auch die Tatsache, dass in der Tiefgarage Anschlüsse für fünf Elektrofahrzeuge gebaut würden. Die Bürgerenergie Unterhaching werde zudem ein so genanntes Mieterstrommodell entwickeln, mit dessen Hilfe die künftigen Mieter gleichzeitig etwas für die Umwelt und den Geldbeutel tun können.

Der mit Sonnenenergie gewonnene Strom auf den Dächern der Häuser soll die Stromkosten vor Ort senken. Im Anschluss an den Gemeindebau wird es weitere Wohnbebauung auf der Stumpfwiese geben und nach dem Modell in Ottobrunn und Oberhaching auch eine Demenz-WG. Bürgermeister Wolfgang Panzer betonte, dass mit dieser Baumaßnahme ein wichtiger Schritt dahin getan werde, um die Vielfalt der Menschen und Berufe in Unterhaching zu erhalten, denn ohne bezahlbaren Wohnraum sei dies in Zukunft nnicht möglich. hw

Artikel vom 24.05.2017
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