Veröffentlicht am 09.01.2002 00:00

»Beat«!

Was haben Robert De Niro, Marlon Brando, Warren Beatty, Alain Delon, Peter Fonda, Franco Nero und Harvey Keitel gemeinsam?

Die deutsche Synchronstimme: Christian Brückner. Alle kennen die brüchig erotische Stimme des erfolgreichsten deutschen Sprechers. Seine Stimme steht für harte Kerle. Machos. Kultfiguren. Für Leute, denen das Leben übel mitgespielt hat oder die anderen übel mitspielen. Und darum geht’s bei diesem Programm, das am Sonntag, 13. Januar um 20 Uhr im Garchinger Theater im Römerhof aufgeführt wird.

Ohne Pathos, aber mit Gelassenheit und Melancholie stürzt sich Brückner in das Amerika der Nachkriegszeit. Texte von Ginsberg, Kerouac und O’Hara packt er an, zieht sie aus, um die nackte Wahrheit zu erzählen: Elend, zärtliche Schönheit, Träume und ein längst verlorenes Amerika der „Beat-Generation“. Biographien der Beatniks, namenloser Helden, Wegbereiter der Sixties und der Hippies. Brückner spuckt die Texte aus wie jemand, der seinen gekauten Tabak der Gosse Amerikas überlässt. Das Lone World Trio begleitet die Beat Texte virtuos und mit atemberaubender Leichtigkeit der Improvisation.

Ein Spoken-Word-Poetry-Trash-Jazz-Performance- Abend der Spitzenklasse! (Eintritt E 10,50)

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