Der vorletzte Spieltag in der Münchner Kreisliga bot einige Überraschungen. Noch sind nicht alle Entscheidungen gefallen im Aufstiegs- wie im Abstiegskampf bleibt es spannend bis zum Schluss. Die Münchner Wochenanzeiger betrachten das Geschehen am vergangenen Wochenende.
Die Rückkehr des TSV Großhadern von der Kreisliga 2 in die Bezirksliga war schon festgestanden. Nach dem Trainerwechsel zu Sepp Wazlawik punkteten die Haderner in den letzten Spielen eifrig, am Wochenende wurde der Aufstieg bei einem 7:2 gegen den SV Germering gefeiert.
Spannend ist der Kampf um Platz zwei. Dort hat vor dem letzten Spieltag der FC Anadolu Bayern die besten Karten. Nach einem 2:0-Heimsieg gegen die SpVgg Thalkirchen steht Anadolu auf dem begehrten Relegationsplatz. Am letzten Spieltag kommt es zum entscheidenden Spiel gegen den direkten Verfolger, den ESV München. Diesem gelang ein 3:1-Sieg beim MTV 1879 München, ein Punkt trennt den ESV von Anadolu. Ebenfalls noch eingreifen kann der FC Hertha München, der durch die unnötige 3:4-Niederlage beim SV Laim das Heft des Handelns aber aus der Hand gab. Nur bei einem Unentschieden zwischen Anadolu und dem ESV München kann Hertha nach Punkten gleichziehen und ein Entscheidungsspiel erzwingen. Dafür ist aber zunächst ein Sieg gegen den MTV 1879 nötig. Germering stand als Fixabsteiger bereits fest, den zweiten Absteiger machen der SV Istiklal und Pullach II untereinander aus. Istiklal unterlag Gern mit 3:5, Pullach war beim 0:3 in Neuhadern chancenlos.
Die nächsten Spiele:
SV Pullach II FC Viktoria; SpVgg Thalkirchen FC Neuhadern; FC Hertha MTV 1879 München;
SV Istiklal SV Laim; ESV München FC Anadolu Bayern; SV Germering FT Gern;
Sentilo-Blumenau TSV Großhadern
»Münchner Fußball Neues aus den Kreisligen«