Nachdem die Air Liquide GmbH der Suche eines Ersatzstandortes für die geplante Gasabfüll- und Lageranlage in der Ludwigsfelder Straße nicht abgeneigt ist, haben sich der Allacher Stadtrat und CSU-Fraktionsvorsitzende Josef Schmid und die Moosacher Stadträtin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Mechthilde Wittmann auf die Suche gemacht.
Mit Erfolg: In Betracht kommt ein derzeit gewerblich genutzter Standort in der Ingolstädter (Land-)straße westlich, Höhe Hausnummer 255. Dieser Standort würde eine hervorragende Verkehrserschließung und vor allem einen Abstand von rund 1,5 Kilometern zur Wohnbebauung bieten. In Allach wäre der Abstand zur nächsten Wohnbebauung nur rund 200
Meter, die Ingolstädter (Land-)Straße ist im Gegensatz zur Ludwigsfelder Straße zweispurig ausgebaut, der Weg auf die Autobahnumfahrung A 99 deutlich kürzer.
»Der in Betracht kommende Ersatzstandort an der Ingolstädter Straße bietet deutliche Vorteile gegenüber dem geplanten Standort in der Ludwigsfelder Straße«, erklärt Josef Schmid. »Die nächste Wohnbebauung befindet sich in einem Abstand
von rund 1,5 Kilometern, die Fläche wird bereits gewerblich genutzt, um den Standort befinden sich ökologische Ersatzflächen«, verdeutlicht er. »Außerdem ist die verkehrliche Erschließung deutlich besser als
in Allach«, preist Stadträtin Mechthilde Wittmann den möglichen Ersatzstandort an. »Die Ingolstädter (Land-)Straße (B13) ist zweispurig ausgebaut, der Autobahnring A 99 befindet sich in unmittelbarer Nähe. Der Standort ist daher hervorragend zu erreichen im Gegensatz zu dem in der Ludwigsfelder Straße, die nur einspurig und in schlechtem Zustand ist.«
Die beiden CSU-Stadträte halten den möglichen neuen Standort daher für eine ideale Lösung der umstrittenen Standortfrage und haben sowohl Air Liquide als auch das städtische Referat für Arbeit und Wirtschaft sowie das Planungsreferat von dem möglichen Alternativstandort unterrichtet.
»Wir hoffen, dass dieser Standort für die Beteiligten in Frage kommt«, sagen die Stadträte.