Veröffentlicht am 11.01.2012 00:00

Berg am Laim · BA-Splitter

Bei der letzten Sitzung des Bezirksausschusses (BA) Berg am Laim befassten sich die Kommunalpolitiker auch mit Verkehrsfragen.

Der BA hat der Änderung des Flächennutzungsplans zum Bau eines neuen Sozialbürgerhauses an der Berg-am-Laim-Straße nicht zugestimmt. Würde der Beschluss wie vorgesehen umgesetzt, sei mit massiven Verkehrsproblemen zu rechnen, mahnte der stellvertretende BA-Vorsitzende Robert Kulzer (SPD). Selbst die Lokalbaukommission habe Bedenken, dass die geplante Tiefgarageneinfahrt schwer einsehbar sei. »Das wird nicht funktionieren«, so BA-Chef Josef Koch (SPD). Anton Spitlbauer (CSU) plädierte für eine direkte Zufahrt über die Berg-am-Laim-Straße. Die bisherige Variante der Erschließung über die Trausnitzstraße sei gefährlich.

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Begrüßt hat das Stadtteilparlament das Vorhaben des Kreisverwaltungsreferats, an der Heinrich-Wieland-Straße am U-Bahnaufgang auf Höhe der Kampenwandstraße einige Parkplätze zu Fahrradabstellplätzen umzuwidmen. »Wir hätten uns nie getraut, das vorzuschlagen«, sagte Kulzer. Jedoch fordere der BA eine Beteiligung bei der Umsetzung des Projekts. Karl-Heinrich Schepsmeier (SPD) räumte ein, die Schaffung einer Abstellmöglichkeit für Fahrräder sei an dieser Stelle nur mit einer baulichen Veränderung auf dem Parkstreifen möglich.

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Zur Verbesserung des Radverkehrs am Leuchtenbergring forderte das Gremium einen erneuten Ortstermin. Das Vorhaben der Stadt, dort eine Radfahrerampel anzubringen, sei nicht ausreichend, um die Probleme zu lösen, so Kulzer. Koch bedauerte, dass die Verwaltung eine rote Markierung des Fahrradwegs abgelehnt habe: »An der Blumenstraße geht es doch auch.« Weshalb eine farbliche Kennzeichnung am Mittleren Ring nicht möglich sei, könne er nicht nachvollziehen. js

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