Veröffentlicht am 21.12.2011 00:00

Unterhaching · Lesetipps

Bücherexpertin Christine Helming verrät ihre ganz persönlichen Büchertipps, die unter dem Christbaum garantiert für reichlich „Ahh“ und „Ohhh“ sorgen.

Nicht nur für ausgewiesene Krimifreunde ist das eben erschienene Buch „Die Larve“ von Jo Nesbø, ein echter Geheimtipp. Der norwegische Autor zählt zu den renommiertesten und erfolgreichsten Krimiautoren weltweit. Die Hauptfigur, Harry Hole ist endgültig aus dem Polizeidienst ausgestiegen und lebt jetzt in Hongkong. Für ein beschauliches Leben bleibt allerdings keine Zeit, denn Oleg, der Sohn seiner großen Liebe Rakel, sitzt im Gefängnis. Oleg ist angeklagt, einen Freund ermordet zu haben. Obwohl alle Indizien gegen Oleg sprechen, macht sich Hole auf nach Oslo, um den Fall zu lösen. Dabei muss er nicht nur einen spannenden Kriminalfall lösen, sondern sich auch seiner eigenen Vergangenheit stellen.

Poetisch und stimmungsvoll

„Von ganz anderer Art und Stimmung ist ein aktuelles Buch aus Island von Jón Kalman Stefánsson: „Der Schmerz der Engel“, ein sehr poetischer Roman mit einer Sprachintensität, die verzaubert. Das Buch passt auch sehr gut in die Winterzeit, es kann den Leser schnell in eine faszinierende Natur- und Seelenwelt entführen“, so Helming.

Etwas sehr Originelles bietet Donna Leon mit ihrem Büchlein „Kurioses aus Venedig“. Die Erzählungen von Donna Leon werden untermalt von Vivaldi-Konzerten, die extra für dieses Buch auf historischen Instrumenten aufgenommen wurden. Wunderbar für Donna Leon-Kenner, für Musik- und Venedig-Liebhaber ebenso, findet Helming.

Lesespaß für junges Gemüse

Für Kinder ist sicher schnell etwas Passendes gefunden. Kenner von Gregs Tagebüchern kann man mit „Coolman und ich“ von Bertram & Schulmeyer überraschen (Text mit Comics). Sicher kommt auch der vierte Band der „Die Wilden Küken“ an: „Es spukt“, ich denke für Mädchen ideal. „Für junge Grusel-Fantasie-Liebhaber könnte Derek Landys Buch ,Rebellion der Restanten’ aus der Reihe ,Skulduggery Pleasant’ das ideale Geschenk sein“, schlägt Christine Helming vor.

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