Am Sonntag, 5. September, wird bereits zum elften Mal in mehr als 30 europäischen Ländern der Europäische Tag der jüdischen Kultur, dieses Mal unter dem Motto Kunst und Judentum begangen. Auch die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) München und Oberbayern hat im Kulturzentrum am St.-Jakobs-Platz für die Münchner Bevölkerung ein attraktives und umfangreiches Programm mit bildender Kunst, Musik, Ausstellungen, Vorträgen und vielem mehr zusammengestellt.
Geboten werden ein Stadtrundgang Auf kunsthistorisch jüdischen Spuren um 10.30 und 13.30 Uhr: Teilnahme nur mit Voranmeldung und Rückbestätigung möglich. Von 11 bis 19.15 Uhr findet ein Kunstmarkt mit Werken von Künstlern der IKG (Maler, Bildhauer, Licht- und Schmuckdesign, Töpferei) statt. Synagogenführungen in der Ohel Jakob-Synagoge sind um 11, 13 und 15 Uhr, jeweils mit Vortrag. Referenten: Marcus Schroll, Elisabeth Rees-Dessauer und Marian Offman. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Zum musikalischen Intermezzo mit dem Pianisten Igor Bruskin sind die Besucher um 15.30 Uhr geladen. Um 16.30 Uhr beginnt ein Vortrag des Historikers Leibl Rosenberg (Nürnberg) über Gustav Metzger, den Begründer der autodestruktiven Kunst.
Und um 18 Uhr findet die Eröffnung der Fotoausstellung Weiterleben Weitergeben. Jüdisches Leben in Deutschland von Rafael Herlich (Frankfurt) statt.
Das Grußwort spricht Frau Dr. h.c. Charlotte Knobloch, die Einführung Prof. Dr. Doron Kiesel (Frankfurt/Erfurt). Ein Konzert des Ensemble Clazzic mit Klassik und Jazz ist dann um 19.30 Uhr. Von 11.30 bis 22 Uhr bietet das Restaurant im Haus koschere und internationale Küche.
Zu den Stadtrundgängen sollte man sich unter karten@ikg-m.dee anmelden, zu den Vorträgen und Konzerten kann man es tun.