Die staatliche Förderung der Hausaufgabenhilfe für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund wird bis 2014 verlängert, erklärte Bayerns Integrations- und Familienministerin Christine Haderthauer. Die Förderung, die es schon seit 2006 gibt, sollte ursprünglich Ende Juli auslaufen.
Ich bin jedoch überzeugt davon, dass es sich um eine zentral wichtige Zukunftsinvestition handelt, jungen Menschen die wegen des Migrationshintergrundes Nachholbedarf haben, früh und effektiv zu helfen, damit sie ihre Bildungschancen wahrnehmen können. Der große Erfolg dieser Maßnahme und die ständig wachsende Nachfrage zeigen mir, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind. Ich will daher das Projekt unbedingt fortsetzen.
Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund können an bayerischen Grund- und Hauptschulen zusätzlich eine außerschulische Unterstützung mit Schwerpunkt Deutschförderung erhalten, die vom Bayerischen Sozialministerium gefördert wird. Neu ist, dass die Förderung nun für die gesamte Grundschulzeit möglich ist. Bisher konnte die Hilfe nur über maximal zwei Schuljahre beansprucht werden. Erforderlich ist, dass die Schule dem Kind einen über die schulischen Sprachfördermaßnahmen hinausgehenden Förderbedarf bestätigt.
Die Förderung ist aber auch unter einem weiteren Gesichtspunkt von Bedeutung, meint Haderthauer: Durch die Hausaufgabenhilfe werde zugleich das ehrenamtliche Engagement der Personen honoriert, welche die Kinder anleiten, so die Ministerin abschließend.