Noch sind zwar Sommerferien, doch der Bürgerverein Lerchenau ist schon länger in Sorge um die Sicherheit des Schulwegs in der Waldrebenstraße. Dazu müsse die Stadtverwaltung dort kurz vor Einmündung in die Lerchenauer Straße in der Zeit zwischen 6 und 9 Uhr ein Halteverbot einführen.
Das forderten Vertreter des Vereins im Bezirksausschuss Feldmoching-Hasenbergl. Denn während der Schulzeit insbesondere in den Morgenstunden kommt es nach den Beobachtungen der Bürger auf der engen, zugeparkten Fahrbahn immer wieder zu »unübersichtlichen Rangiermanövern« der Autofahrer. Dadurch entstünden gefährliche Situationen auch für die Schulkinder auf dem Gehsteig.
Um dies auf Dauer zu unterbinden, solle das Kreisverwaltungsreferat an dieser Stelle in der Waldrebenstraße kurz vor der Kreuzung mit der Lerchenauer Straße ein eingeschränktes Halteverbot einführen, forderten Vertreter des Bürgervereins Lerchenau. Der Bezirksausschuss bestätigte die Kritik, hält aber die Einführung eines absoluten anstatt eines eingeschränkten Halteverbotes für noch besser und effektiver. Denn letzteres sei lediglich ein Parkverbot, das das kurze Anhalten immer noch erlaube. Beim absoluten Halteverbot sei hingegen jegliches Stehenbleiben auf der Straße verboten.
Die Lokalpolitiker forderten deshalb die Stadt auf, in der Waldrebenstraße kurz vor Einmündung in die Lerchenauer Straße ein absolutes Halteverbot einzuführen.
Wally Schmidt