Auf dem Grundstück in Mittenheim wurde in Steinbauweise ein Lagergebäude (etwa 60 Meter lang, zwölf Meter breit, zehn Meter hoch) errichtet. Das Bauwerk besteht aus drei aneinander gebauten, einzeln zugänglichen Abschnitten mit durchgehender Dachkonstruktion. Der östliche Gebäudeteil wurde als Strohlager und Unterstellmöglichkeit für landwirtschaftliche Fahrzeuge und Geräte sowie zwei 3.000 Liter Dieseltanks angemietet.
Am Dienstag, 20. Juli, gegen 10. Uhr, bemerkte ein 55-jähriger Münchner Rauchentwicklung im östlichen Gebäudeabschnitt und verständigte die Feuerwehr. Trotz deren raschen Eingreifens konnte nicht verhindert werden, dass der gesamte Bauabschnitt mit Inventar durch den Brand zerstört wurde. Die Flammen griffen auf einen der Dieseltanks über, der im weiteren Verlauf ausbrannte. Nach ersten Erkenntnissen entstand ein Schaden in Höhe von etwa 500.000 Euro. Aus dem angrenzenden Wohngebäude mussten mehrere Personen evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Die Ermittlungen wurden noch vor Ort von der Polizei aufgenommen. Zur Klärung der Brandursache wurde ein Gutachter vom Bayerischen Landeskriminalamt hinzugezogen.