Veröffentlicht am 23.07.2010 00:00

1970er-Jahre · Große Veränderungen in Sauerlach

Es ist eine Dekade der großen Veränderungen für das Selbstbild der Sauerlacher und seiner umliegenden Gemeinden. Zunächst einmal wurde Sauerlach, so wie einige der Nachbargemeinden nach der Auflösung des Landkreises Wolfratshausen, im Jahr 1972 verwaltungsrechtlich dem Landkreis München zugeschlagen.

Im Jahr 1978 folgte dann die Zusammenlegung mit den bis dahin eigenständigen Gemeinden Arget und Eichenhausen. Mit nunmehr zwölf weit verstreuten Ortsteilen ist Sauerlach seitdem die flächengrößte Gemeinde des Münchner Landkreises und erhielt ein eigenes Wappen: Wildschwein, Eichenblatt und Wasser im Wappen stehen für den Ursprung des Namens Sauerlach »Sulagalo«, sumpfige Lohe. Dem Bedürfnis der Bevölkerung nach wohnortnahen Bildungsmöglichkeiten Rechnung tragend, gründete eine Elterninitiative 1971 zunächst eine Musikschule. 1973 gründeten mehrere

Bürger mit Unterstützung des Gemeinderates zudem eine eigene Sauerlacher Volkshochschule.

Mit der Verbesserung des Nahverkehrangebotes durch die Verlängerung der S-Bahn-Linie 2 von Deisenhofen über Sauerlach bis nach Holzkirchen im Jahr 1975 gewann die ländliche Gemeinde weiter an Attraktivität. Bereits 1976 war das neue Schulhaus wieder zu klein geworden und musste in den Jahren 1976 – 1978 erweitert werden.

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