1961 beträgt das Haushaltsvolumen erstmals über 1 Million Euro. Zahlreiche Bautätigkeiten prägen die 60er-Jahre in Unterhaching. So wird in den Jahren von 1966 bis 1969 die Grünau, der Fasanenpark und die Johann-Strauß-Anlage gebaut.
Wo viele Menschen eine neue Heimat finden, ist es auch nötig, die Infrastruktur anzupassen.
So wird unter anderem 1968 die Grund- und Hauptschule im Fasanenpark für rund 6 Millionen DM gebaut.
Im Jahr 1969 ist auch die Geburtsstunde des VHS Unterhaching. Sie wurde am 22. Mai 1969 durch zwölf Bürger mit Helga Geldhauser als erste Vorsitzende gegründet. Die Arbeit nahm die VHS dann im Jahr 1970 auf und konnte bereits im ersten Jahr 423 Teilnehmer zählen. Von 1962 bis 1965 wurde das öffentliche Schwimmbad, das 1924 gebaut wurde, wegen Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten geschlossen. 1967 bezog die Polizei ihre neue Station in der Fasenenstraße 70, von 1960 bis 1967 war Unterhaching von Grünwald mitbetreut worden. 1968 war die Gemeinde Unterhaching wieder auf 10.000 Bewohner angewachsen. Das Säuglingsheim, das 1920 von der katholischen Jugendfürsorge in Unterhaching ins Leben gerufen worden war, wurde für den Bau der Johann-Strauß-Siedlung abgerissen. Die Einrichtung, die bis zu 100 Säuglinge betreuen konnte, zog nach Putzbrunn und baute ein neues Kinderheim, das Salberghaus.
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