München und Umgebung |
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Bogenhausen, Oberföhring, Denning, Daglfing, Johanneskirchen, Zamdorf, Arabellapark, Riem, Messestadt, Unterföhring |
Ismaning, Kirchheim-Heimstetten, Aschheim-Dornach, Feldkirchen |
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Zentrum, Lehel, Isarvorstadt, Ludwigsvorstadt, Theresienwiese |
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Ebersberg, Anzing, Aßling, Baiern, Bruck, Egmating, Emmering, Forstinning, Frauenneuharting, Glonn, Grafing, Hohenlinden, Kirchseeon, Markt Schwaben, Moosach, Oberpframmern, Pliening, Poing, Steinhöring, Vaterstetten, Zorneding |
Erding, Dorfen, Markt Isen, Bockhorn, Finsing, Forstern, Fraunberg, Lengdorf, Moosinning, St. Wolfgang, Taufkirchen, Berglern, Langenpreising, Markt Wartenberg, Buch am Buchrain, Pastetten, Eitting, Oberding, Hohenpolding, Inning am Holz, Kirchberg, Steinkirchen, Neuching, Ottenhofen, Walpertskirchen und Wörth. |
Harlaching, Giesing, Geiselgasteig, Grünwald |
Garching |
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Oberschleissheim |
Unterhaching |
TSV 1860 München (Fußball) |
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Münchener Auto-Forum |
Einkaufszentrum Neuperlach |
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Aktuelles - 23.07.2010 Wochenanzeiger München: Harlachinger Rundschau
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2000er-Jahre · Grünwalder Geothermieprojekt
Individueller Weg: Claim nicht auf Gemeindegebiet
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Grünwald · Auch in Grünwald wil man die Geothermie zur Energie- und Wärmegewinnung nützen, ist dazu aber einen anderen Weg wie andere Gemeinde gegangen, der Grünwalder Claim liegt nämlich nicht auf Gemeindegebiet. Vielmehr hat die Gemeinde Grünwald 2008 die Möglichkeit einen Claim einer privaten Firma in Oberhaching zu kaufen genutzt.
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Stefan Rothörl, Geschäftsführer der Erdwärme Grünwald. Foto: hol |
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Die Bohrtürme stehen in Oberhaching/Laufzorn, Betreiber ist dennoch die
Gemeinde Grünwald. Aber auch Oberhaching profitiert von der geothermischen
Wärme, werden doch auch Oberhachinger Haushalte daran angeschlossen. »Wir
freuen uns sehr, dass beide Bohrungen jetzt ohne Zwischenfälle abgeschlossen
werden konnten«, erklärte Stefan Rothörl, Geschäftsführer der Erdwärme Grünwald
GmbH. Wie die Fachleute prognostiziert hatten, ist die erste Bohrung in
einer Tiefe von 4083 Metern in einer wasserführenden Schicht fündig geworden.
Dichte Wolken von Wasserdampf hüllten während der ersten Entnahme des heißen
Wassers aus dem Erdinneren den Bohrplatz ein. Die Temperatur liegt nach
den Auswertungen bei 128 Grad, was nach Rothörls Worten Indiz für eine hervorragende
Bohrung ist. Die ersten Testergebnisse hatten eine anfängliche Schüttung
von 30 bis 40 Litern pro Sekunde (l/s) ergeben, sind aber bereits jetzt
auf 88 l/s gestiegen. Auch dies entspricht sehr guten Werten, da sich nach
der zweiten Bohrung die so genannten Fließraten weiter erhöhen werden. Somit
wird die Schüttung wohl die erwarteten 100l/s nicht nur erreichen, sondern
überschreiten. Anfang Februar konnten dann die Arbeiten für die zweite Bohrung
starten. Der Bohransatz liegt bereits in 793 Metern Tiefe, da diese Bohrung
zunächst als erste gedacht war und später aufgrund des ungünstigen Bohrwinkels
umgestellt wurde. Wie Rothörl darlegte, ist bei der Verpressung des Wassers
wieder ins Erdinnere der Winkel nicht so entscheidend, da keine Pumpe eingebaut
werden muss. Um das Wasser aus der Tiefe zu holen ist jedoch der Einsatz
einer Pumpe nötig und damit auch der Winkel des Bohrlochs wichtig. Am 14.
Mai erreichte der Bohrmeißel in einer Endtiefe von 4.453 Metern mit rund
zwei Kilometern Abstand zur ersten Bohrung die so genannte »Endteufe«, wo
eine »Störungskante« im Malm liegt. Dort verspricht man sich besonders gute
Durchlässigkeit des heißen Wassers, was eine große Schüttung bedeuten kann.
»Doch belastbare Zahlen haben wir erst nach den Langzeitzirkulationstests,
die demnächst abgeschlossen sind«, erklärte Rothörl. Sind die Ergebnisse
positiv, bedeutet das für Grünwald und die Nachbargemeinde Oberhaching den
Aufbruch in eine neue Zeit der Energieversorgung. Beide Gemeinden werden
dann im Frühling mit der Verlegung des Fernwärmenetzes beginnen können.
hol
60 Jahre
Geburtstag und alle Münchner Wochenanzeiger feiern mit
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