München und Umgebung |
Feldmoching, Hasenbergl, Lerchenau, Fasanerie, Olympiadorf, Milbertshofen, Am Hart, Harthof, Freimann, Oberschleißheim, Unterschleißheim, Garching, Eching, Neufahrn, Hallbergmoos, Fahrenzhausen, Haimhausen |
Bogenhausen, Oberföhring, Denning, Daglfing, Johanneskirchen, Zamdorf, Arabellapark, Riem, Messestadt, Unterföhring |
Ismaning, Kirchheim-Heimstetten, Aschheim-Dornach, Feldkirchen |
Au, Berg am Laim, Giesing, Haidhausen |
Moosach, Hartmannshofen, Borstei und Olympia-Pressestadt |
Schwabing, Alte Heide, Biederstein, Ackermannbogen, Parkstadt Schwabing |
Zentrum, Lehel, Isarvorstadt, Ludwigsvorstadt, Theresienwiese |
Kirchseeon, Oberhaching, Hohenbrunn, Unterhaching, Perlach, Giesing, Zorneding, Brunnthal, Ramersdorf, Deisenhofen, Holzkirchen, Putzbrunn, Ottobrunn, Zorneding, Neubiberg, Trudering, Haar, Sauerlach, Grasbrunn, Taufkirchen |
Ebersberg, Anzing, Aßling, Baiern, Bruck, Egmating, Emmering, Forstinning, Frauenneuharting, Glonn, Grafing, Hohenlinden, Kirchseeon, Markt Schwaben, Moosach, Oberpframmern, Pliening, Poing, Steinhöring, Vaterstetten, Zorneding |
Erding, Dorfen, Markt Isen, Bockhorn, Finsing, Forstern, Fraunberg, Lengdorf, Moosinning, St. Wolfgang, Taufkirchen, Berglern, Langenpreising, Markt Wartenberg, Buch am Buchrain, Pastetten, Eitting, Oberding, Hohenpolding, Inning am Holz, Kirchberg, Steinkirchen, Neuching, Ottenhofen, Walpertskirchen und Wörth. |
Harlaching, Giesing, Geiselgasteig, Grünwald |
Garching |
Ottobunn |
Oberschleissheim |
Unterhaching |
TSV 1860 München (Fußball) |
EHC München (Eishockey) |
Generali Haching (Volleyball) |
Münchener Auto-Forum |
Einkaufszentrum Neuperlach |
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Aktuelles - 22.07.2010 Wochenanzeiger München: Bogenhausener Anzeiger
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1960er-Jahre · Kein »Ellen-Bogenhausen«
Kaum ein Bezirk hat sich in den letzten 60 Jahren so verändert
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Bogenhausen · Kein Münchner Stadtteil ist in den vergangenen sechs Jahrzehnten so aufgeblüht und gewachsen wie Bogenhausen. Heute zählt der 13. von 25 Bezirken in der Landeshauptstadt knapp 80.000 Einwohner, 1950 waren es gerade einmal 34.000, 1970 rund 66.000 und 1990 bereits 72.398 Bürger.
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Bogenhausen von oben: Der Blick vom Arabellahaus nach Osten. Foto: ikb |
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Anno 768 als Ort erstmals urkundlich erwähnt, wurde Bogenhausen 1892 nach
München eingemeindet, danach entwickelte sich das Dorf auf der Isarhöhe
zu einem noblen Villenviertel, der Herzogpark gehörte fortan zu der ersten
Adresse der feinen Münchner Gesellschaft. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs
war Bogenhausen zumindest in einem Punkt ein Spiegelbild des geteilten Deutschlands:
Der Mittlere Ring trennte den Bezirk in zwei Teile, gegenüber von Alt-Bogenhausen
wurde eine große Wohnanlage nach der anderen hochgezogen. Der Begriff Park
wurde ab den Fünfzigerjahren prägend für Bogenhausen – quasi von A bis Z,
vom Arabellapark über Cosima- und Fideliopark bis hin zum Zamilapark, allesamt
Zentren für Wohnen, Arbeiten, Versorgung und Freizeit. Das Wachstum ist
jedoch längst nicht abgeschlossen, so entstehen in den kommenden Jahren
viele neue Siedlungen, stellvertretend zu nennen die »Stadt in der Stadt«
auf dem ehemaligen Gelände der Prinz-Eugen-Kaserne an der Cosimastraße oder
das Wohnareal rund um die ehemalige Ziegelei Deck in Oberföhring. Der ursprünglich
dörfliche Charakter ist heute noch gut um die Kirche St. Georg zu erkennen.
Auf dem angrenzenden Gottesacker sind viele Münchner Persönlichkeiten begraben.
Ob im alten oder »neuen« Bogenhausen – alle Ziele sind verkehrsmäßig nahezu
optimal erschlossen, sind bequem zu Fuß, mit dem Radl und dem Auto oder
mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Doch Beton hin, Beton her
– die Menschen hauchen dem Stadtteil Leben ein. Es »menschelt«. Dem konnte
auch in den neunziger Jahren gar mancher Grantler ob des Gedränges und ob
der Ruppigkeiten rund um den Marienplatz nichts anhaben, als oft geraunzt
wurde: »Kommst wohl aus Ellen-Bogenhausen.« Im Stadtteil selbst bestand
und besteht dazu kaum eine Möglichkeit, immerhin ist er 2.371 Hektar groß,
etwa 2.700 Fußballfelder. Von der Fläche wird ein gutes Viertel landwirtschaftlich
genutzt, mehr als zehn Prozent, 330 Hektar, sind Erholungsflächen. Die Sozialstruktur
gilt als ausgewogen. Bogenhausen pulsiert, ist ein Stadtteil zum Wohlfühlen.
Empörung, Erregung und Emotionen – derartige Wellen waren und sind selten.
Wellen der Entspannung und Erholung hingegen gibt’s täglich – im Cosimabad,
dem einzigen Wellenbad Münchens. ikb
60 Jahre
Geburtstag und alle Münchner Wochenanzeiger feiern mit
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