1960 waren die Bauarbeiten am Hauptbahnhof an der Ecke zur Bayerstraße abgeschlossen und auch die neue Gleishalle nach fünf Jahren Bauzeit. Rechtzeitig zum 37. Internationalen Eucharistischen Weltkongress in München im August 1960.
Vorher ein viergliedriges, durch Arkaden verbundenes Gebäudeensemble, präsentiert sich der Bahnhof seither als geschlossener, 174 Meter langer und 21 Meter hoher Baukomplex in beherrschender hellgrüner Farbgebung. Das Vordach aus Spannbeton trägt die Handschrift der 50er-Jahre. In die Glaswand der Fassade ist ein in verschiedenen Blauschattierungen gehaltenes abstraktes Mosaik von Rupprecht Geiger integriert.
In diese »Kunst am Bau« ist das von Anfang an klassische Fassadenattribut integriert, eine asymmetrische große Uhr.
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