Was bewegt die Gemüter im Millionendorf? Jede Woche geht das Team des SamstagsBlatts auf die Straße, um die Münchner nach ihrer ganz persönlichen Meinung zu fragen. Diese Woche wollten wir von Ihnen wissen, was sie von Antigewalttraining für straffällige Jugendliche halten.
Kathi, 20, Freimann
Ein Antigewalttraining halte ich für gut, wenn es richtig aufgebaut ist. Dabei sollte man beachten, dass sich Jugendliche nach Grenzen sehnen und ihnen diese notfalls disziplinarisch bieten; beispielsweise in sogenannten Drillcamps.
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Peter, 45, Bogenhausen
Ich denke, Antigewalttrainings sind eine sinnvolle Maßnahme. Aggressionen der Jugendlichen können somit nicht nur bestraft, sondern auch bekämpft werden, sodass sie nicht mehr an Unschuldigen entladen werden müssen.
Nele, 33, Schwabing
Es spricht nichts gegen ein gut organisiertes Training gegen Gewalteskapaden. Besonders sinnvoll fände ich es, dieses Training mit viel Sport zu verbinden, dann können die Jugendlichen ihre Wut auf direktem Wege abbauen.
Gilbert, 70, Schwabing
Um die Jugendlichen dauerhaft zu lehren, auf Gewalt zu verzichten, finde ich es in erster Linie wichtig, sie für eine bestimmte Zeit aus dem gewohnten Umfeld zu nehmen. Dann könnte ein solches Antigewalttraining Erfolg haben.
Lucas, 22, Maxvorstadt
Ein Antigewalttraining ist sicher eine bessere Resozialisierungsmöglichkeit als simple Strafen oder ein Gefängnisaufenthalt. Wichtig ist es, den Jugendlichen ein Ziel zu geben, für das sie sich begeistern können.
Christel, 61, Stuttgart
Mit einem aufwändig geplanten Antigewalttraining packt man das Problem nicht an der Wurzel an. Vielmehr ist es Aufgabe und Pflicht der Eltern, ihren Kindern Respekt anderen gegenüber zu lehren und seine Gefühle zu zügeln.