Veröffentlicht am 07.07.2010 00:00

Zentrum · »Willkommen in der Hölle«

Vortrag im EineWeltHaus zu Mumia Abu-Jamal, der  seit 1983 in den USA in der Todeszelle sitzt.   (Foto: VA)
Vortrag im EineWeltHaus zu Mumia Abu-Jamal, der seit 1983 in den USA in der Todeszelle sitzt. (Foto: VA)
Vortrag im EineWeltHaus zu Mumia Abu-Jamal, der seit 1983 in den USA in der Todeszelle sitzt. (Foto: VA)
Vortrag im EineWeltHaus zu Mumia Abu-Jamal, der seit 1983 in den USA in der Todeszelle sitzt. (Foto: VA)
Vortrag im EineWeltHaus zu Mumia Abu-Jamal, der seit 1983 in den USA in der Todeszelle sitzt. (Foto: VA)

Am Mittwoch, 14. Juli, findet im EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80, Raum 211, um 19.30 Uhr der Vortrag »Welcome to Hell – Zu Besuch bei Mumia Abu-Jamal« mit anschließender Diskussion statt. Der Eintritt ist frei.

Übersetzer, Autor und Universitätsdozent Michael Schiffmann veröffentlichte die Tiefenstudie »Wettlauf gegen den Tod – Mumia Abu-Jamal: Ein schwarzer Revolutionär im weißen Amerika«.

Mumia Abu-Jamal sitzt seit 1981 wegen angeblichen Polizistenmords in Haft und seit 1983 in Isolationshaft in der Todeszelle. Der vielleicht prominenteste Häftling der USA schwebt immer noch in Gefahr, hingerichtet zu werden.

Im April 2010 hatten die beiden Menschenrechtsaktivisten Michael Schiffmann und Anton Reiner die Gelegenheit, Mumia Abu-Jamal im Gefängnis SCI Greene in Waynesburg, Pennsylvania, zu besuchen und fast sechs Stunden mit ihm zu sprechen: über die Haftbedingungen von Todeshäftlingen, über Gott und die Welt, über seinen eigenen Fall und seine Hoffnung, nicht nur dem Henker zu entkommen, sondern auch in den Genuss der Freiheit zu kommen.

Am 14. Juli berichtet Michael Schiffmann über die Eindrücke, die er von diesem Besuch mitgenommen hat, und spricht darüber, was hier in Deutschland getan werden kann, damit Mumias Hoffnung Wirklichkeit wird. Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es bei Petra König unter Tel. 85 63 75 13.

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