Wer Hilfe SUCHT 282822, seitdem dieser Satz in der Münchner U-Bahn zu lesen ist, klingelt an der SuchtHotline noch öfter das Telefon. Die Anrufer haben selbst ein Suchtproblem oder sie sind Angehörige. Sie brauchen einen Rat, eine Auskunft oder einfach jemanden, der ihnen zuhört.
Am anderen Ende der Leitung sitzen ehrenamtliche Beraterinnen und Berater, täglich rund um die Uhr. Damit sie helfen können, durchlaufen sie einen Ausbildungskurs, an dem sie an zehn Abenden und drei Wochenenden alles über Sucht erfahren und Techniken der Beratungsgesprächsführung lernen. So sind sie gut gerüstet für ihre wichtige und interessante Aufgabe. Der zeitliche Aufwand beträgt etwa 20 Stunden im Monat.
Wer sich für die Mitarbeit an der SuchtHotline interessiert, kann an einem Informationsabend am Donnerstag, 15. oder 29. Juli, jeweils 20 Uhr, alles über die Arbeit und den Ausbildungskurs erfahren: im Beratungszentrum TAL 19, Tal 19, zwischen Marienplatz und Isartor.