Wochenanzeiger München > 60 Jahre > Gegenwart & Zukunft

Gegenwart & Zukunft

Lokale Inhalte werden immer wichtiger aber wie wird in 60 Jahren Information und Werbung übermittelt?

Seit 60 Jahren gibt es jetzt die Wochenzeitungen in München und Umgebung, auf Papier gedruckt und kostenlos jede Woche im Briefkasten. Im Moment sind das über 800.000 Exemplare mit 25 lokalen Ausgaben und jeweils unterschiedlichen redaktionellen Inhalten. Diese Menge an lokaler Information für die jeweiligen Stadtviertel und Gemeinden hilft den Lesern sich zu orientieren. Egal ob es darum geht »wo ist was los« oder »was ändert sich« aber auch und daraus sind die Wochenzeitungen entstanden, »wo gibt es die besten Angebote«. Aktuell und ortsnah, das ist das A&O unserer Medien. Dies gilt nicht nur für die etablierten Wochenzeitungen, sondern auch für alle anderen Produkte in unserem Medienmix.

Lokale Inhalte auf www.wochenanzeiger.de

Der Auftritt im Internet ist ebenso lokal gegliedert wie unsere weiteren Seiten in Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken.

Mit unserem Angebot an RSS-Feeds und Facebook-Seiten für jedes Stadtviertel und jeder Gemeinde können sich die Leser leicht die für sie wichtigen Infos auf ihren Computer holen. Im Internet, wie auch für unsere Print-Medien, gilt heute genauso wie auch noch morgen das Motto »Kostenlos für unsere Leser«. Aber auch wenn man kein Geld vom Leser verlangt, lassen sich über die steigende Akzeptanz und mehr Resonanz für die einzelnen Inserenten bzw. Werbenden weiterhin Erlöse in Print aber auch neu im Internet und weiteren neuen Medien erzielen.

Die meisten unserer lokalen Nachrichten gibt es Online ausschließlich bei uns und unseren Kooperationspartnern. Dies unterscheidet unser Angebot von den vielen Seiten im Internet auf denen nur Meldungen von Agenturen oder gleichlautende Themen behandelt werden. Gerade der starke Fokus auf aktuelle, lokale, durch ein Team von über 50 Redaktionsmitarbeitern und Journalisten erstellte Berichterstattung, macht es uns möglich, nicht nur gute und informative Wochenzeitungen sondern auch ein interessantes Web-Angebot zu gestalten.

Gemeindeblätter als zusätzliche Kompetenz

Eine auch schon sehr traditionelle Form der lokalen Kommunikation findet, insbesondere in allen größeren Gemeinden, sehr oft über sogenannte »Gemeindeblätter« statt. Auch hier sind wir natürlich vertreten und organisieren für die Gemeinden Oberschleißheim, Ottobrunn und Unterhaching die, größtenteils, monatlichen Magazine. Insbesondere für unsere Kunden hat dies den Vorteil, dass sie nur einen Ansprechpartner für die diversen Werbemöglichkeiten haben. Die Magazine der Gemeinden sind natürlich auch auf unserer Seite im Internet vertreten.

Diese Gemeindezeitungen ergänzen unsere lokalen Wochenzeitungen optimal. Viele unserer Kunden nutzen die Möglichkeit lokal, sublokal aber auch, je nach Branche, regional oder sogar überregional werben zu können.

Egal ob Wochenzeitung, Gemeindeblatt oder Internet-Portal, hier mischen sich lokale Inhalte und Werbung zu einem für den Leser interessanten Mix.

Gerade in der Zukunft wird dies unserer Meinung nach noch wichtiger. In einer Zeit in der die Tageszeitungen sparen, lokale Redaktionen abgebaut werden und viele hochwertigen Online-Portale auf Bezahlmodelle umstellen, ist es wichtig, dass wir auch weiterhin gute lokale Redaktion liefern, ohne dafür vom Leser Geld zu verlangen.

Werbung im Wandel der Zeit

Im Bereich der Werbeformen zeichnen sich natürlich auch laufend neue Möglichkeiten der Gestaltung aber auch der Kommunikation mit dem Verbraucher auf. Werbung, die sich dem Konsumenten anpasst, ist schon keine Zukunft mehr sondern Gegenwart. Über soziale Profile wird der Online-Nutzer immer mehr zum »gläsernen Menschen« über den ein Computer mehr weiß als die meisten der Freunde und Bekannten. Hier liegen für den Leser viele Vorteile aber auch Potential für Probleme, die man heute oft noch nicht absehen kann. Hier wird sich, wie bei vielem anderen auch zeigen, was sich wirklich durchsetzt bzw. vom Verbraucher angenommen wird.

Wenn, wie im Moment in Tokio bereits Realität, Plakate die Menschen die daran vorbeilaufen scannen und dann Geschlecht und Alter ermitteln um die Werbung auf die Zielgruppe anzupassen, dann ist das eben nicht Zukunft, sondern Gegenwart. Hier können sich für den Leser, der diese Funktion wünscht, mit den unterschiedlichen technischen Systemen auch für uns neue Werbeformen ergeben. Das aktuelle iPhone und die meisten Laptops, viele neuere Monitore und wohl die meisten Handys der Zukunft bieten mit der Video-Telephonie bzw. dem Video-Chat die Grundlage für eine Bilderkennungssoftware, die ähnliche Funktionen auch auf unseren Web-Sites bzw. unseren lokalen Applikationen möglich macht. Transparenz und Datenschutz werden wir aber auch in der Zukunft nicht vergessen. Schon jetzt speichern wir z.B. keine Cookies und auch keine weiteren Daten der Nutzer unserer Angebote. Der Verbraucher soll bei der Nutzung unserer Seiten selbst entscheiden, welche Daten er uns gibt und welche nicht.

Die Zukunft liegt im Lokalen

Unser Konzept der lokalen Inhalte brauchen wir auch in den nächsten 60 Jahren nicht verändern. Das zu wissen, was in meiner direkten Umgebung passiert, wird immer interessant bleiben und warum sollte hochwertige kostenlose Information irgendwann nicht mehr gefragt sein. Die im Moment neu erfundenen »Leserreporter« bzw. »user generated content« nutzen wir schon seit Jahrzenten. Das wir von Vereinen, diversen Institutionen aber auch von Privatpersonen Vorschläge für Themen, teilweise eben auch schon vorbereitet, geschickt bekommen, ist für uns Alltag. Allerdings mit einem Unterschied zum aktuellen Hype-Thema »Leserreporter«; die Artikel die es bei uns in die Zeitung schaffen werden von ausgebildeten Redakteuren vorab gelesen und dann auch in vielen Fällen überarbeitet bzw. ergänzt.

In welcher Form wir die Informationen in den nächsten 60 Jahren »an den Mann und an die Frau bringen«, wird die Zeit zeigen. Hier werden wir nicht bewerten was gut oder schlecht ist, sondern haben für unsere Leser und Kunden die Verpflichtung alles Neue zu prüfen. Wenn etwas vom Leser angenommen oder sogar gewünscht wird, dann müssen wir dies auch anbieten. Dies gilt für neue Werbeformen ebenso, wie auch für die sich verändernden technischen Möglichkeiten sich Informationen zu beschaffen. Natürlich ändern sich Dinge und auch wir als Verlag müssen uns darauf einstellen, wenn unsere Leser oder unsere Kunden andere Ansprüche an uns stellen, aber das haben wir in den letzten 60 Jahren immer getan und werden dies auch weiterhin so halten.



Zeitungstitel
Viele unserer Titel haben zwei oder auch mehr eigenständige redaktionelle Ausgaben.


Karte München
Die Karte zeigt unsere Einzelausgaben in München am Mittwoch. Jeder der Ausgaben (Farbe) wird redaktionell separat betreut. Die Kunden haben aber natürlich auf Wunsch einen Ansprechpartner für alle Teilausgaben.


Homepage Wochenanzeiger
Seit Mitte der 90er-Jahre gibt es die Münchner Wochenanzeiger auch im World-Wide-Web unter der Adresse http://www.wochenanzeiger.de


Wochenanzeiger bei Facebook


Gemeindeblätter
Unsere monatlichen Gemeindeblätter ergänzen die lokalen Informationen in den Wochenzeitungen noch zusätzlich.


Der Wochenanzeiger auf dem iPad





21. Juli 2010

Zurück zur 60 Jahre - Themenseite
Wochenanzeiger München
 
Kleinanzeigen München
 
Zeitungen online lesen
z. B. Samstagsblatt, Münchener Nord-Rundschau, Schwabinger-Seiten, Südost-Kurier, Moosacher Anzeiger, TSV 1860, ...